Schweden zur Coronazeit im Juli-August 2020

Wenn die ganze Welt vom Virus bedroht wird, was gibt es da Besseres als für eine Weile zu entfliehen. Digital detox und rein ins Abenteuer Natur. Trotz der zu diesem Zeitpunkt bestehenden Quarantänebestimmungen, die für Rückkehrende aus Schweden bestehen, entschließen wir uns die geplante Wanderung auf dem Padjelantaleden in Angriff zu nehmen.

An der Grenze zu Dänemark mussten wir eine Buchung für Schweden nachweisen und der Grenzbeamte in Schweden hat sich unserem Eindruck nach richtig gefreut uns Deutsche in sein Land zu lassen. Es war sehr leer am Grenzübergang, noch!

Die Öresundbrücke wie sie sicherlich selten zu erleben ist.
…kurze Pausen auf dem langen Weg in den Norden Schwedens
Das lieben wir an Schweden. Man findet immer einen idyllischen Übernachtungsplatz. Wir schaffen es bis 60 km nördlich von Tunsby wo wir an einem kleinen See die Nachmittagssonne genießen und uns ein wenig erholen von der Fahrerei.
Grodkällan Quelle bei Moskosel

Muddus Nationalpark

Die ersten Rentiere

Wir erreichen Jokkmokk, wo wir für eine Nacht eine Hütte auf dem Campingplatz Skabram gemietet haben, um unsere Rucksäcke zu packen.

Padjelantaleden

…und dann geht´s los.

Von Jokkmokk fahren wir bis Ritsem in etwa 3 Stunden. Dies ist unser Ausgangspunkt und hier bleibt auch der Sprinter für die nächsten zwei Wochen. Doch zunächst muss mit dem Fyskflyg- Hubschrauber der Akkajauresee überquert werden nach Anonjalme. Allein dieser Flug ist schon ein tolles Erlebnis.

Wir lassen es gemütlich an und wandern nur wenige Kilometer. In der Nacht beginnt es zu regnen.

Es ist erstaunlich wenig los auf dem Padjelantaleden. Die Schweden warten noch etwas ab, denn in diesem Jahr gab es sehr viel Schnee und die Schneeschmelze hat erst spät begonnen. Zudem ist es noch sehr frisch mit 6° C.

Die verschiedenen Etappen der Strecke werden hier gut beschrieben.

Stuga Gisuris
Samidorf
Die guten Landjäger – immer dabei.
…und immer wieder gilt es Schneefelder zu überwinden
Traumhafte Plätze, aber die Moskitos sind extrem nervig.
Wrightsocks kann ich nur empfehlen 😉
Die Sami offerieren hier geräucherten Fisch, den man nach der Tour per Paypal bezahlen kann. Super Sache!
Die Flora ist erstaunlich artenreich. Über 400 verschiedene Blumenarten gibt es hier.
Die Wasserstände sind in diesem Jahr in vielen Flüssen noch hoch, so dass wir unzählige Flüsse und Bäche furten mussten. Raus aus den Stiefeln, ab ins eiskalte Wasser und am anderen Ufer wieder Stiefel anziehen.
Fjällstation Laddejahka

Wir begegnen auf dem Weg nach Arasluokta vielen Sami, die jetzt im Sommer ihre Zäune für die Rentiere aufbauen, die nun auf die Sommerweiden getrieben werden.

Wer mehr über die Sami in Erfahrung bringen möchte, klickt hier.

Arasluokta
Hier backen die Sami Brot und verkaufen mild geräucherten Fisch. Ein Fladen entspricht in etwa einem Pfannkuchen, ist köstlich und mit 5 Euro nicht ganz billig. Für die geräucherten Fische werden 10 Euro verlangt.
Traditionelles Backhaus
Im strömenden Regen erreichen wir Staloluokta, wo die Sami einen Kiosk betreiben.
Die Geschichte zu dieser von den Wassermassen zerstörten Brücke gibt es hier.
Herrlicher Blick auf dir Bergkette im Sarek Nationalpark.
Welch ein Genuss, Sonne pur heute 😉

Wir sehen bereits die Fjällstation Duottar, es muss aber noch ein großer Bogen gelaufen werden. Man muss gleich zwei Mal furten um anschließend über ein Schneefeld endlich anzukommen. Wir sind uns einig, dass wir nun ein Bier verdient haben. Dazu bekommen wir vom Hüttenwart noch Rentiersalami verkauft, die herrlich schmeckt und sehr gut zum Bier passt.

Erreichen Darreluopal gegen Mittag….
…und werden auf dem Weg nach Samarlappastugan wieder nass von oben und von unten.
Der Streckenabschnitt ist steinig und es gibt einige Furten zu bewältigen.
….so freuen wir uns, dass wir uns in der Stugan aufwärmen und trocknen können.
Zur Coronazeit müssen die Übernachtungen in den Hütten vorgebucht werden. Da die Hütten jedoch über keine Internetverbindung verfügen, gibt es auch keine Möglichkeit zur Buchung. Man hätte jederzeit dort übernachten können, aber wofür schleppt man denn sein Zelt mit?
Es wimmelt von Moskitos. Angeblich waren es noch nie so viel wie dieses Jahr.
In der Nacht beginnt es wieder heftig zu regnen und wir sind bis um die Mittagszeit im Zelt gefangen.

Das nächste Regenloch wird genutzt zum Zeltabbau und Abmarsch Richtung Nunjes.

Da wir um fünf bereits wach waren, konnten wir um sieben Uhr schon loswandern in Richtung Kvikkjokk zum Bootsanleger
Zwei Mal am Tag bringt Björn für 25 Euro pro Person die Wanderer im Boot nach Kvikkjokk und bietet gleich noch „preisgünstige“ Ausflüge im Flussdelta an.

Wir fliegen mit dem Heli von Kvikkjokk nach Stora Sjöfället und nehmen von hier aus den Bus nach Ritsem zur Ausgangsstation, wo wir uns auf Miracoli zum Abendessen freuen. Nach 2 Wochen Suppe zum Abendessen kommt einem dieses Gericht wie ein Festessen vor.

Blick aufs Rappadalen im Sarek Nationalpark.

Glaskogen Naturreservat

Vier Tage verbringen wir im Glaskogen bevor es für eine Woche ins Kanucamp geht.

Entrecôte vom Grill lässt die Suppen vergessen.

Arvika

Eine Woche im Kanu auf dem Värmelnsee

Warnung vor Schlangen
Es gibt sie tatsächlich. Frank trifft auf eine Kreuzotter.
Tubenkäse mit Knäckebrot. Nicht mein Fall !
Saßen fast einen ganzen Tag an diesem Strand fest wegen starkem Wind….
….und nutzten natürlich die Zeit um unsere Pfifferlingsammlung zu erweitern…
…und Kaffee zu kochen.
Schwimmende Sauna
….zurück am Ausgangspunkt.

Wir fahren über Schonen zurück nach Hause. An der Grenze von Deutschland nach Dänemark hatten sich nun kilometerlange Staus gebildet bei brütender Hitze. Wir sind froh, dass wir unsere Reise früh begonnen hatten und die herrliche Natur ohne große Touristenströme genießen konnten.

Abenteuer vor der Haustüre in Coronazeiten

Hohenloher Ebene, der Jagststeig mit Beginn in Eckartshausen

Wir beginnen bei herrlichstem Wetter.

….und verbringen die erste Nacht auf dem Burgberg.
….es war nicht immer einfach einen Schlafplatz zu finden, da die öffentlichen Grillplätze gesperrt waren.
Die Sohlen brennen wie Feuer.
….man könnte noch eine ganze Zeitlang unterwegs sein, wenn man den Nordsee-Rhein-Main-Donau Fernwanderweg bis in die Karpaten läuft.

Das schöne Wetter hat uns verlassen, nicht jedoch die Lust aufs Wandern und die herrliche idyllische Natur.

Abkühlung für die brennenden Fußsohlen.
Ellwangen, wo wir uns eigentlich mit Lebensmitteln versorgen wollten, wenn da nicht der 1.Mai gewesen wäre, den wir völlig verpeilt hatten.
Noch ein Blick zurück auf Ellwangen und dann gehts zur Pilgerstätte.

Bühlersteig und Bühlertalweg

Naja wenn der Hunger kommt darfs auch mal Käse mit Brot sein statt andersrum.
Bärlauch ohne Ende
Ich hatte mich schon so auf eine schöne alte Burg gefreut, aber das war alles was übrig war.
….haha
….hier gab es leckere Ziegenmilchprodukte
….gleich geschafft

130 km und die Aussicht auf eine Dusche und eine bequeme Matraze locken nun doch.

Auf den Spuren der Pilger-Nordspanien im April-Mai 2018 Teil 2

Santiago de Compostela

Die Pilgermetropole mit der Kathedrale, deren Ursprünge bis 899 zurück gehen.

Wir stellen das Auto auf dem Campingplatz As Cancelas ab und fahren mit dem Bus in die Stadt. Das funktioniert wunderbar. Die Altstadt ist wirklich umwerfend. Man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Als wir an der Kathedrale ankommen, strömen viele erleichterte Pilger auf die Plaza de Olbraido.

Die Kathedrale ist unglaublich prunkvoll ausgestattet (leider im Moment eingerüstet). Man würde sicher einen ganzen Tag brauchen um sich in die Details zu vertiefen.

Bei Wein und Patatas bravas sowie Empanada lassen wir den Tag ausklingen.

Auf dem Weg ans Ende der Welt „Fisterra“ besuchen wir noch die Strände Praya de San Francisco und Praya de Carnota  und schauen uns den Leuchtturm von Louro an.

Fisterra

Am Nachmittag erreichen wir mit Capo Finisterra den westlichsten Punkt unserer Reise und, wie die Römer früher dachten, das Ende der Erde. Hier ist es sehr touristisch.

Nun fehlt nur noch der größte Horreo (Maisspeicher) der Welt. Hier streitet sich der Nachbarort mit Carnota um den „Größten“.

Wir beschließen die Küste Richtung Norden weiter zu fahren, um einen abgelegenen Platz zum Übernachten zu finden.

Fündig werden wir kurz hinter Denle an einem wunderschön gelegenen Surferstrand, Praya de Rostro.

Die Routa da Miradores über Chimparra nach San Andres de Texeiro ist eine faszinierende Strecke durch mit Ginsterbüschen geschmückte Felslandschaft. Wir fahren zum Wallfahrtsort San Andres, der auch am Abend noch viele Besucher anlockt.

Capo Ortegal und unsere ersten Entenmuscheln

Viveiro

Luarca Camping Los Cantiles

Sierra de Ranadoiro faszinierend schroff, einsam, aber auch gefährlich eng.

Von Cangas de Narcea nach Villoblino auf der 213 bei strahlendem Sonnenschein. Diese Strecke zwischen dem Naturpark Fuentes de Narcea und Somiedo ist richtig schön und gut zu fahren.

Es geht weiter nach Ponferrada immer am Rio Sil entlang. Hier stehen wir frei auf einem Busparkplatz und abends heißt es “ Fussballkucken“ (Champions League) bei Bier und Tapas in der Altstadt.

Ponferrada und die Templerburg

Astorga

Leon

Auch in Leon gilt die Kathedrale als absolutes Highlight. Dieses Bauwerk ist grandios, mit unendlich vielen Details.

Aber auch der Gesamteindruck von Leon, insbesondere natürlich die Altstadt mit ihren unzähligen Kirchen und Gassen ist toll.

Wir hatten Glück mit dem Parkplatz an der Plaza Imaculata, er ist sehr zentral. Nach einer Tasse Kaffee, direkt bei der Kathedrale, geht es weiter mit unserem sportlichen Kulturprogramm nach …

…Burgos

Hier steht die drittgrößte Kathedrale Spaniens und Weltkulturerbe. Die Kathedrale Santa Maria mit überwältigendem Reichtum an steinernem Schmuckwerk. Hier finden wir wieder sehr zentral einen Parkplatz, auf dem man gut übernachten kann. 

   

Wir lassen den Abend bei Bier und Tapas ausklingen und sehen uns heute die erste Halbzeit des Halbfinalspieles Liverpool gegen Rom an.

 

Am nächsten Tag fahren wir weiter nach Logrono und dort ins Museum Würth…

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..bevor es über Valtierra mit seinen Höhlenwohnungen…

…nach Tudela und in den Südteil der Bardenas Reales geht. Ein Naturpark, der durchaus als Kulisse eines Wildwestfilms dienen könnte.

Wir übernachten im Park, wo es die ganze Nacht gestürmt und ordentlich am Sprinter gerüttelt hat. Am Morgen wecken uns jedoch die ersten Sonnenstrahlen. Über Arguedas fahren wir noch einmal an der Südseite in den Naturpark, wo wir plötzlich am Horizont ein große Gruppe Lämmergeier sehen und uns gar nicht satt sehen können. Es sind mindestens 30 Vögel, die über uns kreisen.

Nun geht es über Frankreichs Atlantikküste (auch hier wird zu dieser Jahreszeit das Schlafen für eine Nacht toleriert) zurück nach Hause.

Cap de l´Homy in Frankreich

Rauzan im Burgund, Camping du Vieux Chateau

Vier abwechslungsreiche, landschaftlich beeindruckende Wochen sind zu Ende. Endlos viele Pilger sind uns begegnet, oft direkt entlang der Hauptstraßen wandernd. Wir hatten Kälte, Hitze, Sonne und Regen und haben jeden Tag genossen. 

 

 

 

Auf den Spuren der Pilger-Nordspanien im April-Mai 2018 Teil 1

Über Frankreich und Andorra auf die spanische Seite der Pyrenäen

Unsere Frühjahrsreise führt uns dieses Mal nach Nordspanien. Über das reizvolle Loiretal geht es in die Cevennen nach St. Enimie.

Kaffeepause in St. Enimie in der Tarnschlucht. Immer wieder schön.

Kurz vor Rubio an der N 260 finden wir eine idyllische Übernachtungsmöglichkeit auf einem Kiesplatz in den Bergen.

Die Füße sind am Morgen wie Eiszapfen und wir wachen früh auf. 

Espana

Es geht weiter auf der N 260 über Pobla de Segur nach El Pont de Suert, wo wir Katalonien verlassen. Pittoreske Dörfer, verschneite Gipfel , wilde Flüsse kennzeichnen die Landschaft Aragons in diesem Bereich der Pyrenäen. Wir zirkeln durch die Serpentinen über Casteljon de Sos nach Campo, immer entlang des mit Schmeizwasser gesättigten Flusses Esera und genießen diese tolle Landschaft….

…bis wir keine Lust mehr haben auf fahren. Es ist herrliches Wetter, wir haben das Bedürfnis nach Bewegung und sollten im Auto etwas Ordnung schaffen. So steuern wir den Nationalpark Ordesa in Richtung Bielsa an und landen auf dem Campingplatz Valle de Anisclo, wo wir den Nachmittag ganz nach unseren Wünschen verbringen. 

Ein Spaziergang am Rio Cinco rundet den Abend ab.

Über Logrono, wo wir eine Nacht auf dem Campingplatz verbringen, geht es weiter nach Bilbao.

Bilbao

Westwärts die Costa Verde entlang.

Nach Balmaseda beginnt die Region Kastilien. In der Ferne sieht man bereits die Kordilleren. Wir fahren bis Potes und genießen hier den gut ausgestatteten Campingplatz und die herrliche Natur. 

Queso Tres Leche

Potes

Nach einem Milchkaffee geht es weiter in die Berge bis Posada de Valdeon. Von hier fahren wir eine schmale, steile Stichstraße bis Cain und begeben uns auf eine schöne Wanderung durch die Schlucht des Rio Cares.

Die Wanderung geht 12 km entlang des Flusses, wobei wir nur ein Teilstück gelaufen sind.

Das Wetter war perfekt, allerdings war Sonntag und viele spanische Familien hatten dieselbe Idee.

Wir übernachten auf dem 1450 m hohen Pass Puerto de Panderruedas.

3°Grad und Nebel am Morgen, ich bin dankbar für die Standheizung. Unser heutiges erstes Ziel Cangas de Onis liegt bereits auf der asturischen Seite der Picos de Europa. Zunächst geht es immer am Rio Cello entlang durch eine langgezogene Schlucht bis zum Ort Cangas. Danach geht es die Stichstraße hoch nach Covadonga, einem Wallfahrtsort und zu den Seen Lago de Ercina und Lago de Enol.

Man sieht in den Orten viele der für diese Gegend bekannten Horreos, das sind Maisspeicher auf 4 Beinen, hübsch anzusehen.

Durch dichten Nebel geht es die Passtrasse hoch, an der schönen Basilica de Covadonga vorbei.

Nebelwanderung zu den Eisenerzminen…

… und als wir das Auto erreichen, erbarmt sich die Sonne.

Die Gelegenheit nutzen wir für ein schlichtes Vesper mit dem leckeren Queso de tres leches und laufen dann noch zum See, wo uns erneut der Nebel überrascht. Da die Wetterlage eher nicht für weiteres campen in den Bergen spricht, entscheiden wir ans Meer zu fahren, bei Llanes, das ein recht netter Ort sein soll. Auf dem schmalen Bergsträßchen über El Mazuco überfällt uns erneut der dichte Nebel.

Wir folgen der Küste bis Hontoria zur Playa de la Hüelga und schauen uns alle Strände an. Jedoch erst am Hüelga finden wir was wir suchen. Ein traumhaftes Plätzchen über den Klippen mit Weitblick und kein Mensch weit und breit, nur Kühe und ein Pferd.

Playa de Gulpyuri und Bufones de Pria

Lugo

Luarca

Bei Monforte de Lemos beschließen wir in die Silschlucht zu fahren, um zu frühstücken. Es geht bis Castro Cardenas durch abenteuerlich angelegte Weinbaugebiete an steilsten Hängen, nur durch selbst angelegte Mäuerchen geschützt.

Die Sträßchen winden sich über A Teixeira nach Parado da Sil. Hier finden wir einen perfekten Picknickplatz für einen ausgedehnten Brunch bei den Os Balcones de Madrid. Von hier hat man einen wunderbaren Blick auf die Silschlucht.

Nach einer kleinen Wanderung durch den Kiefernwald zum Bach genießen wir die herrliche Sonne …

…und fahren dann weiter nach Ourense. Nicht jedoch ohne einen Abstecher bei der Kirche Santa Cristina aus dem 8.Jh. zu machen. Unvorstellbar, dass es zu dieser Zeit bereits möglich war, solche monumentalen Bauten zu fertigen.

Am Nachmittag quälen wir uns durch den Verkehr von Ourense zu den Thermalquellen, wo wir heute übernachten wollen.

…und weiter gehts nach Santiago de Compostela

Teil 5 Skandinavien und Baltikum Juni/Juli 2016 Lettland-Litauen-Polen

Hier geht es zum Beginn unserer Reise

Litauens Hauptstadt Riga

Hier haben wir ausnahmsweise mal im Hotel übernachtet.

Die baltischen Hauptstädte haben uns unwahrscheinlich gut gefallen, da sie nicht nur durch erstaunlich schöne Architektur glänzen, sondern sich im Stadtbild unterscheiden von sonstigen europäischen Städten, wo man inzwischen immer wieder dieselben Läden hat (H&M, Zara, McDonalds……..)

Aber nun ist genug mit Großstadt, jetzt geht´s ans Kap Kolka im Norden. In Jurmala decken wir uns nochmal im gut sortierten Supermarkt ein und fahren bis Gipka. (Das war ein Tip aus SPON, hat uns aber nicht so gut  gefallen). So geht es weiter bis zum Kolkarags.

Kurz nach der Sliteras NP-Grenze  campen wir auf einer Waldlichtung und grillen leckeres Schweinesteak mit Pfifferlingen.

Tags darauf geht es über Liepaja nach Litauen.

Litauen

Camping Lukszo Ezero

Wir fahren Richtung Klaipeda, denn wir wollen auf die Kurische Nehrung. Da die Fähre 30 Euro kostet und sich das für eine Nacht nicht lohnt,  canceln wir den Plan und fahren stattdessen nach Varniai zu einem See, wo wir an einem netten litauischen Campingplatz für 7 Euro campen können und sehr nett empfangen werden.

Vilnius

Um die Mittagszeit erreichen wir Vilnius. Eine große Stadt mit klassizistischen und barocken Gebäuden und sehr vielen Kirchen.

Vilnius Neustadt

Übernachten wollen wir jedoch in Trakai  am Skaustis –See. Auf dem Parkplatz vor dem See sind wir nicht alleine. Es hatten wohl noch mehr Reisende die Idee außerhalb von Vilnius zu übernachten.

Trakai, die ursprüngliche Hauptstadt Litauens Am nächsten Tag kämpfe ich mit Magenkrämpfen und Übelkeit. Wir schauen in Trakai noch die Wasserburg an und fahren dann weiter über Marijampole nach Polen an die Masurischen Seen.

Polen, Masurische Seen

Hier steuerten wir Camping Christian an, der leider geschlossen war. So sind wir im Jachthafen gelandet mit top Sanitäranlage (was in meinem Fall sehr hilfreich war) und Blick auf den See.Am Tag darauf legen wir bei Marksewo einen kurzen Bade- und Kaffeestop ein. Im Ort werden Pfifferlinge und Heidelbeeren verkauft, da schlagen wir natürlich zu und fahren anschließend weiter über Nidcika Richtung Wlozlawek. Rumpeln quasi komplett auf Nebenstrecken durch Zentralpolen.

Die Suche nach einem Übernachtungsplatz gestaltet sich schwierig. Bei Rychwal campen wir dann in einem Waldstück. Kochen noch Heidelbeermarmelade obwohl es schon ziemlich spät ist und fallen dann ziemlich müde ins Bett.

Am nächsten Tag geht es über Kalisz nach Breslau. Wir kommen gegen Mittag  auf unserem Campingplatz in Breslau, im Garten eines Einfamilienhauses an. Dieser Campingplatz ist sehr nett, gut ausgestattet und obwohl er am Stadtrand liegt gut und sehr günstig mit öffentlichen Verkehrsmitteln machbar. Wir schauen uns am Nachmittag diese bezaubernde lebendige Stadt an.

Und leider sind schon wieder sechs Wochen vorbei und wir müssen unsere Heimreise antreten. Die letzte Übernachtung ist in Bautzen bevor wir unseren Heimatort Brackenheim erreichen.

Auf alle Fälle hatten wir eine tolle Reise mit zahlreichen neuen Eindrücken. Wir sind viel im absolut zuverlässigen und bewährten Sprinter gesessen und bedauern, dass es schon wieder vorbei ist.

Teil 4 Skandinavien und Baltikum Juni/Juli 2016 Estland – Lettland

Hier geht´s zum Beginn unserer Skandinavien und Baltikum-Reise

Estland

Leider empfängt uns Tallinn mit heftigem Regen. Wir übernachten auf dem Camping Pirita am Hafen und schauen uns im nahgelegenen Hotel das Fußballspiel Frankreich gegen Deutschland an. Leider sind wir die Verlierer.

Nach dem Frühstück finden wir zum Glück gleich um die Ecke eine Werkstatt, wo wir unseren gestern kaputt gegangenen Reifen flicken lassen können. Nun steht einer Stadtbesichtigung nichts mehr im Wege. Und die lohnt sich in Tallinn allemal. Ich war restlos begeistert von dieser wunderschönen Stadt.

Matsalu Nationalpark

Wir übernachten bei Lihula an einem Vogelbeobachtungsstand bei herrlichem Wetter und saftig grüner Landschaft.In Lihula schauen wir uns die Burganlage an….….und fahren dann weiter Richtung Sareema Nationalpark.

Nach heftigem Wolkenbruch mit Hagel ist es doch nochmal schön geworden. Wir finden einen perfekten Übernachtungsplatz direkt am Strand und beginnen große Action mit Brot backen, grillen und Gulasch kochen. Genießen den Sonnenuntergang, die Vogelwelt und die Ruhe und Abgeschiedenheit. Heute geht es weiter bis zum Nationalpark Vilsandi und anschließend zum Karujärve See. Dort baden wir trotz des kühlen, windigen Wetters.Die Mühle war drehbar.

Aussichtspunkt Panga Pank 

Angla Tulikuud WindmühlenKuressaare mit Burgbesichtigung

…und weiter geht´s zum Pulli Pank, wo wir auch übernachten.

Am nächsten Tag verschlechtert sich das Wetter deutlich. Wir nehmen die Fähre und dann geht’s über Lihula-Pärnu in den Somaa Nationalpark. Nach einem Spaziergang im Regen reißt es auf und wir können doch noch herrlich grillen.

Am nächsten Tag ist paddeln auf der Raudna angesagt . Und dann geht´s auch schon wieder weiter Richtung Abla- Paluoja auf Schotterpiste zur Grenze nach Lettland (Latvia). Zuvor kaufen wir in Karksi-Nuia noch einmal ein, wo uns eine agressive Rentnerin erstaunt. Wir haben ihr doch nichts getan?! 

Lettland

Am Nachmittag kommen wir im Gaujas NP auf Camping Zagarkalns an. Das liegt bei Cesis am Gauja. 

Tags darauf paddeln wir durch den Nationalpark. Hier kann man sich 5 Stunden später und 8 km weiter flussabwärts wieder abholen lassen und die Landschaft und Stimmung auf sich wirken lassen. Das sollte man unbedingt hier gemacht haben. Unterwegs gibt es immer wieder Ausstiege.Und noch ein bisschen Kultur. Cesis mit seiner schönen Altstadt und der Burg.

Hier geht es weiter zu letzten Etappe über Riga nach Litauen und Polen

Teil 3 Skandinavien und Baltikum Juni/Juli2016 Bis ans nördliche Ende und zurück

Hier geht´s zum Beginn unserer Skandinavienreise

Von Mehamn nach Gamvik

Nein wir sind nicht ans Nordkap gefahren, wir haben Gamvik gewählt als nördlichsten Punkt, weil wir keine Lust auf Rummel und teure Busfahrt hatten. In Gamvik waren wir ganz alleine und konnten bei herrlichem Sonnenschein ein Fussbad genießen.Wir fahren Richtung Ifjord und sehen einen Polarfuchs und eine Schneeeule. Tankstop in Ifjord und weiter geht’s bis Tana Bru.Dreiländereck Finnland, Russland, Norwegen

30 Grad am Polarmeer

Wir fahren weiter entlang des Varangerfjords bis Kirkenes und machen zwischendurch einen Badestop im Polarmeer.

Kirkenes

Kirkenes ist keine schöne Stadt, hat aber historische Bedeutung. Die Pizza war eine gute Alternative zu Pölzern, aber der Italiener kanns definitiv viiiel besser. Und heute geht es Richtung Finnland, über Neiden-Inari-Ivalo am Neidenelv entlang bis Suomi. Finnland (Suomi) = Wasser – Wald – Moskitos !!

Inarisee, Rentiergebiet

Wir überschreiten erneut den Polarkreis diesmal in südlicher Richtung.

Es geht entlang des Pihajökiflusses. Nach der vielen Fahrerei gestern entscheiden wir einen Abstecher zum Oulanka Nationalpark zu machen. Wir wandern hier den 8 km Rundweg und genießen die Natur. …weiter auf der Via Karelia Richtung Kuusamo- Kajaani

Kunst im Feld

Heute geht es Richtung Kajaani, 18,5 Grad und Sonne. In Kontimäki Einkaufsstopp und tanken. Weiter geht’s über Joensuu bei Wolkenbruch bis Lappeenranta. Unterwegs sehen wir durch Zufall einen sehr beeindruckenden Skulpturengarten. Abends gibt´s dann Fußball-EM im Pub. Nach dem Fußballspiel sind wir noch ein ganzes Stück gefahren und haben vor dem Tor eines geschlossenen Campingplatzes übernachtet. Am Morgen Dauerregen und so fahren wir weiter bis Helsinki. Unsere Stimmung ist nicht so toll und wir können Helsinki deshalb auch nicht so genießen. Zu allem Übel haben wir auch noch eine Reifenpanne (Nagel).Die russische Grenze einen Steinwurf weit entfernt.

Helsinki 

  • Am Nachmittag geht’s auf die Fähre Helsinki-Tallinn, die 2,5 Stunden benötigt. Auch in Tallinn regnet es. Wir fahren zum Camping Pirita am Yachthafen. Gehen im Pub essen, Bier trinken und Fußball schauen,  aber leider gewinnt Frankreich gegen uns.

Hier geht´s weiter nach Estland, wo sowohl die Stimmung als auch das Wetter besser wird.

Teil 2 Skandinavien und Baltikum im Juni/Juli 2016 Lofoten-Kvaloya-Mehamn

Hier geht es zum Beginn unserer Skandinavienreise

Lofoten und immer weiter nach Norden

Sind um 15:00 Uhr in Bodö am Fährhafen und fahren 17:45 Uhr los nach Moskenes auf den Lofoten. Ankunft um 21:00 Uhr. Quasi alle Wohnmobile fahren nach A auf den Parkplatz des Museums um dort zu übernachten, Die Landschaft auf den Lofoten ist grandios. In den Dörfern  stehen überall Fischtrockengestelle und so riecht es dann auch. Das Dörfchen A  ist malerisch schön.

Über Nusfjord geht´s nach Leknes zum Krabben kaufen… …und weiter nach Unstad, wo sich die  Surfer tummeln. Von Kvalnes nach Solvaer 60 km vor Narvik  nach Abisko bei strahlender Sonne.  Am Abend Hamburger-Menü und Bier zum Fußball am Eingang zum Nationalpark. Nach dem Spiel wollten wir nicht auf dem Kiesplatz übernachten und sind bis 23:00 Uhr weiter nach Kiruna gefahren und dann westlich einen Schlenker Richtung Nikkaluokta. Ist ja schließlich noch hell. Wandern auf dem FjällFahren um 8:00 Uhr bis kurz vor Nikkaluokta und paddeln hier auf dem Vistaväggi. Da Paddeln hungrig macht, grillen wir am Mittag und gehen dann noch wandern Richtung Kebnekaise. Hat gut getan nach der vielen Sitzerei. Abfahrt 4:30 Uhr, 6:00 Uhr Kreuzung Svappavaara, noch 130 km bis zur finnischen Grenze, auf der E 45 nordwestlich an der finnischen Grenze entlang auf die E 8. Einkauf an der Grenze. Im Grenzort Kilipsjärvi im Supermarkt noch eingekauft…

… und dann in Norwegen einen schönen Platz am Fluss zum übernachten gefunden. Herrliche Rentiersteaks gegrillt mit aufgetoastetem Ciabatta. Und zur Feier des Tages Vino tinto getrunken. Abfahrt 10:00 Uhr im Regen (nachdem wir um Mitternacht Kaffee getrunken haben). Wir fahren immer am Könkämaälven entlang bis Skibotn am Storfjord. Weiter bis Finnsnes und sind dann auf die Insel Senja.KvalojaWir essen Maultaschen am Fluss und fahren die nördliche Runde in jeden Fjord. Entschließen uns dann abends um 20:30 Uhr die Fähre nach Kvaloya zu nehmen und am nächsten Tag weiter nach Tromsö zu fahren. Kvaloya ist ein echter Geheimtipp. Mit seinen unzähligen Schären einfach wunderschön.

Abfahrt 7:20 Uhr von Sommaroy. Kurz darauf finden wir einen idealen Platz zum duschen und Wäsche waschen am Fluss. Tromsö-das Paradies des Nordens

Man fährt den Ort durch Tunnel an. Es ist sehr ungewöhnlich, da es in den Tunneln Kreisverkehre und Parkhäuser gibt.

Fagernes-Breivika-Svensby

Wir fahren durch türkisfarbene Fjorde bis zum Straumfjorden wo wir einen idyllischen Platz direkt am Meer finden. Gestern Nacht haben wir die Mitternachtssonne betrachtet.

Über den Stokkedalen in herrlicher Landschaft bis Skaidi, wo sich die E6 spaltet. Wir fahren weiter Richtung Kirkenes über den Repportfjorddalen nach Olderfjord wieder an die Küste.

Bei Veinesjorda finden wir einen schönen Platz zum Übernachten und vollbringen eine gute Tat. Ein Hymermobil hat sich hier im Kies fest gefahren und die beiden deutschen Rentner sind ganz verzweifelt. Dank Allrad und Sandboards gelingt es uns ihn zu befreien.Es geht am Stabbursdalennationalpark vorbei Richtung Lakselv. LakselvIfjord und am Storfjorden bei Kunes – beeindruckende Landschaft. Es ist jedoch sehr stürmisch heute.Über Lebesby nach Mehamn

Hier geht´s weiter zum nördlichsten Punkt unserer Reise

Teil 1 Skandivien und Baltikum im Juni/Juli 2016 Südschweden über Stockholm bis Bodo

Schweden und Norwegen

Wir fahren morgens um 7:00 Uhr los und erreichen Rostock gegen 17:00 Uhr. Den größten Teil der Strecke hat es geregnet. Um 21: 00 Uhr verfolgen wir im Radio das EM-Spiel Deutschland- Ukraine. Wir gewinnen 2:0. Um 23:00 geht’s an Bord und zügig in die Kabine.

Von der Stena Line geht es um 7:30 Uhr als erstes in Trelleborg zum Bäcker. Wir kosten die berühmten schwedischen Zimtschnecken mit Kaffee und fahren gestärkt nach Ystad. Kleine Stadtbesichtigung und dann gehts weiter Richtung Karlskrona, wobei wir wegen des Wetters Richtung Norden nach Emmaboda abbiegen und an einem kleinen See auf einem Naturcamping einen entspannten Nachmittag, sogar mit Baden und Grillen verbringen. Abends sind wir ganz alleine und genießen das sehr.Nach beinahe 12 Stunden Schlaf und gutem Frühstück gings weiter Richtung Norden. Emmaboda-Lenhovda-Vetlanda. Nördlich von Kisa (Ulrika) haben wir wieder einen netten Platz am See gefunden und endlich unser Kajak getestet.

Über Atvidaberg – Valdemarsvik auf die Schären Toton und Yxnö bis Tyrislöt.  Haben uns dann aber dazu entscheiden weiter nach Stockholm über Norrköping-Södertälje zu fahren.

Stockholm

Leider war es regnerisch in Stockholm. Wir sind gegen Mittag zur Drottningsgatan. Hier wurde uns sehr deutlich bewusst wie teuer Brot einkaufen in Schweden ist. Ein Brot und 2 Schneckennudeln: 16 Euro!!! 

Vom regnerischen Stockholm fahren wir weiter über Borlänge Richtung Mora. Bei Leksand finden wir eine idyllischen Platz im Birkenwald am Siljansee nördlich von Siliansnäs.

Über Mora –Sveg Richtung Fjällnas durch den Sonfjället Nationalpark, wo wir unseren ersten Elch gesehen haben. Nach anfänglichem Regen hat sich ab Mittag das Wetter beruhigt. Wir finden einen wunderschönen Platz am See zum übernachten. Gehen spazieren und  baden bei 10 ° Außentemperatur. Wirklich sehr erfrischend. Genießen die  kostbaren wenigen Sonnenstrahlen.

Es geht weiter nach Fjällnas übers Fjäll bei Regen und 3 Grad. Wir erreichen Norwegen, das uns wenig freundlich begrüßt. Erfreulich für mich war die Sichtung meiner ersten Rentiere. Über Stördjal-Steinkjer fahren wir auf der E6. Verlassen die langweilige Schnellstraße und fahren Richtung Afjord. Die 715 führt uns immer weiter nördlich bis in die Fjorde bei Sumstad. Hier entscheiden wir uns für einen Platz mit herrlichen Blick an einer Parkbucht einer Straße, die wenig befahren wird.

Von Sumstad Richtung Namsos auf der 715. War uns alles zu dicht besiedelt. Wir wollten einfach Ruhe und Einsamkeit. In Namsos noch kurz in den Coop bevor es Richtung Royrvik ging. Diese Strecke ist ganz nach unserem Geschmack. Hier haben wir ein faszinierend schönes Plätzchen zum Übernachten gefunden. Sonne bis spät abends und herrliche Landschaft. Wir verlassen unser schönes Camp bei Stallvika am Tumsyoflysee und wollen nach Nordosten Richtung Vilhelmina. Leider war die Strecke bei Stekkenjok gesperrt wegen brütender Vögel und wir mussten zurück über Gäddede, was sich im Nachhinein als hilfreich entpuppt hat, denn kurz vor Gäddede ist einer unserer Scheibenwischer abgebrochen. Wir haben es zuerst in Strömsund versucht bei VW, mussten aber weiter nach Östersund zur Mercedeswerkstatt. Hier ging alles reibungslos und wir nutzten die Gelegenheit um Lebensmittel und Gasflaschen einzukaufen. Wir übernachten auf der Querverbindung nach Ramsele.

Borgvattnet, den Ort in dem es spukt, lassen wir hinter uns und freuen uns dass die Sonne scheint. Wir fahren die 44 km bis Ramsele und weiter nach Asele und sind nun in Lappland.

Weiter geht’s nach Lycksele. Am Sinsjön machen wir 3 Stunden Pause und paddeln und baden im eiskalten Wasser. Nach schönem Vesper fahren weiter bis an den großen Fluss Vindelälven, wo wir im Wald direkt am Fluss einen tollen Platz mit Grillstelle und Schutzhütte finden. In Sorsele noch einen kurzen Einkaufsstopp eingelegt, finden auf der Strecke nach Arjeplog ein idyllisches Plätzchen  und nutzen die regenfreie Zeit für einen schönen Spaziergang am See. In Jäkkvik wandern wir ein Stück entlang des Kungsleddens (Königsweg). Wir lechzen nach Bewegung.Wir passieren den Polarkreis und fahren immer weiter Richtung Bodo. Kurz vor der norwegischen Grenze finden wir einen Platz, der zum Bleiben einlädt.  In Vuoggastjarme geht es zunächst auf E6 bis Medby, dann auf 812 nach Musvaer-Salstraumen, wo der stärkste Gezeitenstrom der Welt herrscht. In Tverlandet nochmal tanken.  Hier geht die Reise weiter auf die Lofoten