Namibia mit der Familie im August/September 2021

In Windhoek auf der Farm Elisenheim angekommen sind Bastelarbeiten am Toyota angesagt. Er bekommt die Solaranlage des Isuzu verpasst und wird vorbereitet für 7 Wochen Abenteuer. Nach drei Tagen sind wir startbereit.

Wanderung zur Berghütte
Am Damm, der Wasserversorgung der Farm

Roys Camp

Auf dem langen Weg in den Caprivistreifen über Okakarara-Coblenz campieren wir in Roys Camp, das wie so viele Camps liebevoll gestaltet ist .

Die ersten Tierbilder werden geschossen
Mobiles anderer Art

Caprivistreifen

White Sands Camp

Über Rundu-Divundu gelangen wir zum wunderschönen White Sands Camp und gönnen uns die Luxury Campsite mit Blick auf den Fluss.

Am nächsten Tag geht´s in den Babwata Nationalpark in die Buffalo Core Area auf Gamedrive.

Hier wird die Buffalo Core Area ihrem Namen gerecht.
Picknick mit Löwensichtung

Mudumu Nationalpark

Über Kongola fahren wir weiter zum Mudumu Nationalpark, wo wir für eine Nacht auf der Campsite No. 1 campieren.

Wir teilen uns den Platz mit einer Pavianfamilie, die zum Glück recht friedlich war.

Wir genießen den ganzen Tag die Tierwelt mit Säbelantilopen, Elefanten, Kudus, Büffeln…. und kämpfen uns durch Tiefsand zur Campsite 3, die eindeutig die schönere ist.

Nkasa Rupara Nationalpark

Die Strecke zum Nkasa Rupara Nationalpark ist zum Glück kurz und wir können zügig auf Pirschfahrt. Durch die starke Regenzeit sind weite Teile des Parks nicht befahrbar, wir freuen uns jedoch, dass dies für die Natur und Tierwelt Erholung bedeutet.

Community Camp des Nkasa Rupara, sehr schön am Fluss gelegen.
Frühstücksbrot aus dem Omnia

Mukolo Camp

Über Kongola, wo wir uns noch einmal mit Lebensmitteln versorgen, geht es weiter zum Mukolo Camp.

Hier lässt sich herrlich beim Sundowner Drink die Aussicht genießen…..
….und spazieren gehen
Aber auch lästige Arbeiten lassen sich hier in schöner Natur erledigen.

Bei einer Bootsfahrt lassen wir uns von der unglaublichen Kenntnis unseres Gastgebers über Flora und Fauna der Flusslandschaft des Cubango beeindrucken.

Babwata Nationalpark Mahango Core Area

Horseshoe nennt sich diese Flussbiegung.
Tiefsanderfahrung mit Elefanten in 30 m Entfernung
Nambwa Campsite im Babwata NP, ein traumhaft schönes Camp

Samsitu Restcamp

Zwei ereignisreiche abenteuerliche Tage im Nationalpark sind zu Ende. Wir fahren nach Rundu ins Samsitu Restcamp, direkt am Okavango gelegen.

Am gegenüber gelegenen Ufer vergnügen sich angolanische Jugendliche im Wasser, so können Max und Laura nicht widerstehen kurz einzutauchen.
Frühstück am Okavango

Baobab Camp auf dem Weg nach Etosha

Hier konnten wir nicht widerstehen.

Etosha Nationalpark

Am Lindequist Gate bemerkten wir, dass die Pumpe für den Zusatztank am Toyota nicht mehr funktioniert und mussten vom Isuzu Diesel abzapfen um nach Oshivelo (noch einmal 40 km nördlich) fahren zu können und die Tanks noch einmal zu befüllen, denn auch die Tankstelle in Etosha war zusammengebrochen. Aber dann….

Halali Campsite
Olifantsrus Campsite

Kaoko Bushlodge Kamanjab

Zwei Tage mit unglaublich vielen Tiersichtungen gehen zu Ende und wir machen uns auf den Weg nach Kamanjab, wo wir in der Kaoko Bushlodge campieren.

Krautsalat geht immer ,-)

Haisra Camp

Auf dem Weg zum Ganamub Flusstal übernachten wir im Haisra Camp, das definitiv zu einem unserer Lieblingscamps wird. Es liegt idyllisch und unter sehr freundlicher Leitung.

Über Sesfontain geht es Richtung Purros zum nördlichen Einstieg ins Ganamubflusstal.

Wildcamp im Ganamub

Über de Poort geht es ins Hoanibflusstal zu den Wüstenelefanten.

De Poort, die Engstelle ins Hoanibflusstal
Wüstenelefanten
…oooops
Vesperpause im Hoanib

Vom Hoanib geht es erneut Richtung Purros, diese Strecke im Sawurogab ist extrem steinig und so ist auch unser Nachtlager in steiniger Umgebung.

Purros

Hier ist tanken angesagt für einen stolzen Preis
Auf der Purros Community Campsite

Besuch im Himbadorf bei Purros

Gedenkstätte auf der Jan Joubert Koppie für denjenigen der viele Pads (gravelroads) im Kaokoveld angelegt hat
In der Regenzeit fließt hier manchmal etwas Wasser, ansonsten ist es abolut trocken
Die Hütte für den Vorrat
Laura testet die Ockerfarbe der Himba
Mit duftenden Hölzern wird für angenehme Gerüche in der Hütte gesorgt.
Handwerkskunst der Himba
Im Toyo ist Platz für alle
Manchester Bar und Kiosk in Purros

Von Purros geht es durch den Hoarusib Canyon und weiter auf der westlichsten Verbindungsstrecke, nahe der Grenze zum Skelleton Coast Park zurück zum Hoanib.

Nach der schönen Strecke am Hoarusib entlang folgt Wellblechpiste für 40 km.
Kameldorn im Reifen kurz vor dem Einstieg zurück in den Hoanib.

Hoanibflusslandschaft

Idyllischer Schlafplatz außerhalb des Flusstales

Palmwag

Himbafrauen, die ihren Schmuck verkaufen möchten

Wir übernachten auf der Urubes Uniab Campsite, die einem 74-jährigen Namibier gehört. Er möchte sie gerne an uns verkaufen, was wir dankend ablehnen. Wir besuchen ihn lieber einmal wieder.

Messum Crater

Unser nächstes Ziel ist der Atlantik und schließlich die Messum Kraterlandschaft. Am Springbokgate wo der Skelleton Coast Nationalpark beginnt, holen wir uns ein Permit, das nichts kostet, dennoch notwendig ist.

Skelleton Coast, windig und kalt
Schiffswrack Winston

Bei Mile 108 biegen wir ab zu den Messum Terraces und campieren am Kraterrand.

Welwitschia mirabilis

Auf dem Weg zur Spitzkoppe ist ein Stopp in Uis im Cactus Cafe angesagt. Hier gibt es herrliche Smoothies, Apple Pie, Carrot and Cheese Cakes und wir genießen es alle sehr.

Spitzkoppe

Campsite Bridge

Spitzkoppe aus der Ferne
Lauras erster Rock Shandy
Campsite an der Bridge
The Bridge

Die Menschen haben sehr gelitten unter dem ausgebliebenen Tourismus durch Corona. Vor der Coronapandemie kamen jedes Jahr 2 Millionen Touristen nach Namibia, während Corona im Jahr 2020 lediglich 2000. Das hat vielen große Probleme bereitet. Wir helfen mit Lebensmitteln aus und kaufen Mitbringsel für unsere Familien zuhause.

Aus Getränkedosen gebauter Verkaufsstand

Swakopmund, Camp Alte Brücke

Staub überall, wir nutzen das kühle Wetter und reinigen die Autos von innen.
Pizza bei Gabriele, die beste Pizza in Namibia
Aus alten Flip Flops hergestellte Tiere

Um diese Jahreszeit bleibt man nicht allzu lange in Swakopmund, es ist sehr feucht und kalt. Wir fahren weiter nach Windhoek, stellen auf dem Weg dahin fest, dass die Kupplung defekt ist und vereinbaren sofort einen Termin in der Werkstatt in Windhoek, denn bald treffen drei weitere Familienmitglieder ein und wollen im Toyota schlafen. So geht es zum Urban Camp in Klein Windhoek, wo es sich gut 3 Tage aushalten lässt.

Im Zelt gabs sogar eine Heizdecke 😉

….und dann war es soweit. Steffi, Daniel und Hanno treffen in Elisenheim ein.

Max und Laura schlafen ab jetzt im Dachzelt.
Wir genießen die Küche in Farmers Kitchen und freuen uns auf 10 gemeinsame Tage zu siebt.
Hanno hilft beim Brot backen
…und vergnügt sich mit Opa

Nun geht’s mit drei Autos ins Rooisand Camp

Sossus on foot bei Bushman

Wir machen alle zusammen eine Tour mit Bushman, der unglaubliche Kenntnisse über die Wüste hat.
Er zeigt uns den Bau einer Spinne in 30 cm Tiefe mithilfe eines Zahnarztspegels.

Sesriem, NWR Campsite

Ausflug zum Deadvlei
Hanno darf auf die Campsite fahren

Auf der Strecke nach Rehoboth zwischen Rietogg und Klein Aub liegt das Capricorn Camp, wo wir eine Nacht verbringen. Am nächsten Morgen geht es weiter zum Nauams Camp. Ein sehr schönes Camp.

Nauams Camp

Nun geht es schon wieder zurück nach Windhoek, wo wir Max und Laura verabschieden müssen. Wir sind nur noch zu fünft für die nächsten 10 Tage .

Omatozu Camp nördlich von Ojiwarongo

Überraschungsbesuch am Abend.

Etosha

Campsite Okaukuejo

Nach Etosha besuchen wir Freunde in Khorixas.

Spitzkoppe

Noch einmal genießen wir diese wunderbare Landschaft und die Felsformationen der Spitzkoppe mit Zwischenstopp in Uis im Cactus Cafe.

Die Beiden bekommen von Hanno zwei Autos geschenkt.

Swakopmund „Alte Brücke“

Sieben Wochen sind leider schon wieder vorbei. Unser Isuzu wird nun von Walvisbay aus zurück nach Deutschland verschifft für verschiedenste Instandhaltungsarbeiten .

Es war schön die Erlebnisse dieses Mal mit einem großen Teil der Familie zusammen erleben zu können.

Namibia im Dezember 2020 und Januar 2021, Teil 2

zum ersten Teil des Beitrags geht´s hier lang.

Über Solitaire ins Hauchab Fontain Camp

Tanken in Solitaire. Und natürlich die leckeren Zimtschnecken aus der dortigen Bäckerei mitnehmen.
Riesenzucchini aus dem Wüstengarten der Sossus on foot Farm.
…und weiter geht´s über Maltahöhe zur Lapa Lange Farm bei Mariental.
In Mariental verdichten sich die Wolken, hier hat es in den letzten Tagen schon heftig geregnet. Nun kommt auch noch ein Sandsturm dazu.
Glamping in Lapa Lange mit eigenem Gebäude für Dusche und Toilette.

Red Dune Camp bei Gochas

Eine gute Wahl für die Silvesternacht.

Die vielen Regengüsse sorgen für eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen und ausreichend Nahrung für die Tiere nach 8 Jahren Trockenheit.
Ein neugieriger Kudu beobachtet uns.

Mesosaurus Camp

Wir fahren über Koes, wo es guten Kaffee und Sandwiches gibt zum Mesosaurus Camp.

Webervogelnester können bis zu 1000 kg schwer werden. Interessantes bietet wikipedia hierzu
Man stößt immer wieder auf Spuren der deutschen Geschichte des Landes.
Gil, der freundliche Besitzer der Mesosaurus Campsite nimmt uns mit auf die Farm, wo er die Fossilien der Mesosaurier vorführt, die er durch Zufall bei Straßenbauarbeiten auf seiner Farm fand. Auch hierzu hat wikipedia Interessantes zu berichten.
Ein altes deutsches Bohrgerät steht auch noch auf seiner Farm.
Auf You Tube gibt es ein Video zur Demonstration der Singing Stones, wie Gil diese Dolormiten bezeichnet
Glücklicherweise stehen wir auf einer Sandinsel, denn am nächsten Morgen werden wir von Wasserläufen um uns herum überrascht. Ein Losfahren ist erst am Mittag möglich.
Die Pad war auf diesem Streckenabschnitt nicht befahrbar. Das Auto schlingert nur.
Wir dürfen in Straßennähe bei den Bungalows campen und haben ein trockenes Plätzchen, denn es regnet immer weiter.
Am Abend lässt der Regen nach und ein schöner Sonnenuntergang macht Hoffnung auf die Weiterfahrt am nächsten Tag.
Die Pad ist in schlechtem Zustand, aber befahrbar. Wir schaffen es bis Keetmanshop und von da geht es auf Teerstraße zum nächsten Camp.

Keetmanshop

…auch der Fish River führt viel Wasser und der neu gebaute Neckartaldamm, der größte in ganz Namibia, füllte sich im Laufe der nächsten Tage gänzlich.

Alter Kalkofen Campsite

Shackity City, die Wellblechhüttenstadt, wie die Campsite genannt wird. Im Hintergrund der Alte Kalkofen.
Der beste Pool in Namibia.

Die Lebenden Steine (Lithops)

Ein unglaublich interessantes und aufwändiges Unterfangen.
Zu dieser Sukkulentenart hat wikipedia Wissenswertes.
Pfiffige Konstruktion
Die Bahnstrecke nach Lüderitz.
Zur Freude aller fließt auch hier seit Jahren mal wieder das Gurib Rivier.
Gem Squash, auch hierzu gibt es weitere Informationen bei wikipedia.
Die ältesten Kalköfen sind 11.000 Jahre alt. Weitere Erläuterungen findet man hier.

Tiras Campsite

Auf der B4 bis kurz vor Aus auf Teerstraße.
…und weiter auf Sandpad.
Welchen Zweck Termitenhügel haben erläutert auch wikipedia.
Sundownerbier auf dem Aussichtsturm
Überall gehen Blüten auf, es ist eine Freude dies mitzuerleben.

Namtib Campsite

Hier werden doch tatsächlich original schwäbische Spätzle verkauft.
Lieber nicht reintreten.
Ein niemals langweilig werdendes Schauspiel, der Sonnenuntergang.

Über Betta zum Namib Rand Family Hideout

Hier muss Idefix mal wieder ein Fahrzeug retten. Ein Wohnmobil hat sich im Sand festgefahren.
Tore öffnen und schließen gehört zum Alltag in Namibia.
…das sind diese lustigen Tok Tokkie Käfer, unglaublich flink und jederzeit kampfbereit.
Inmitten von Dünen ein traumhaftes Camp.
Selbstverständlich darf eine Dünenfahrt nicht fehlen.

Unser nächstes Ziel ist Sesriem. Wir möchten uns Sossusvlei mal ohne Touristenströme ansehen. Doch es kommt anders als wir denken.

Auf der Weiterfahrt staunen wir über diese prachtvollen Wüstenlilien.
Im einem Moment sieht es noch so aus…
….und im nächsten Moment so.
Und dann ging gar nichts mehr. Etwa 2 km vor Sesriem fließt das Tsauchab Rivier, wo sonst die Pad lang läuft.
Am Nachmittag kommt noch einmal ein heftiger Regenschauer mit Sturm. So campen wir am Fluss und harren der Dinge.
….und zur großen Freude genießen wir neue Bekanntschaften, ein Sundownerbier und natürlich den Sonnenuntergang selbst.

Und am nächsten Morgen fahren wir alle einfach durch den Fluss durch und gemeinsam nach Sesriem und ins Sossusvlei.

Hier stehen in normalen Zeiten unendlich viele Fahrzeug um Luft aus den Reifen zu lassen für die Fahrt über die Sandpiste zum Deadvlei. Diese Piste ist nun ein Fluss.
Es ist einfach unfassbar.
Wir campen alle zusammen auf der NWR Campsite.

Und weil es so schön ist, fahren wir auch noch zum nächsten Camp gemeinsam.

Kuiseb Canyon. Hier klettert man sonst im Trockenen. Wie schön, den Canyon fließend zu sehen.
Am Tsondab Rivier ist Schluss, hier ist kein Durchkommen. Vor kurzer Zeit hat es hier einen Mietwagen weggespült. Dieses Risiko will keiner von uns eingehen.
No, no!
Ein Blick in die Karte zeigt, es gibt eine Umfahrung.
…und siehe da eine Brücke

Da uns die Strecke zum Sossus on foot über Solitaire führt, ein Knotenpunkt hier im Süden mit Bäckerei, steht für alle fest: Keine Weiterfahrt ohne Apfelkuchen.

Sossus on foot

Hier trennen sich unsere Wege wieder, wir fahren weiter zur Rooisand Gamefarm.

Rooisand Gamefarm

Auf Farmtour
Teufelskralle
Hyänenspuren und…
…Leopardenspuren.
Quarzsteine finden sich überall auf der Farm.

Alte Brücke Swakopmund

…und wen treffen wir hier wieder?

Es geht an der Küste weiter nach Norden zur Seehundkolonie am Cape Cross.

Cape Cross Seal Colony

Tausende Seehunde mit unzähligen Jungtieren, allerdings auch vielen Kadavern und ein Gestank der unbeschreiblich ist.
Hier in gutem Abstand zur Kolonie der Seehunde lässt es sich auf der Campsite gut durchatmen und den Geruch abduschen.

Bis Mile 108 geht es weiter nach Norden, hier biegen wir landeinwärts auf die D 2303 nordwestlich zum Brandberg ab. Die Strecke ist unglaublich schön und die vielen Welwetschias, die hier seit Jahren bei Trockenheit ausharrten, sind kurz vor der Blüte. Ich kann nicht genug davon haben.

Etwa 30 km vor dem Abzweig Richtung Uis passieren wir ein Schild „Elephant in stone“ und machen Halt. Es verbirgt sich hier sogar eine Campsite, die allerdings sehr rustikal ist. Das Wasser muss hier her gebracht werden aus Uis. Wir schauen uns den Steinelefanten noch an und müssen 60 ND dafür zahlen, fahren dann weiter zum Cactus Camp in Uis.

Cactus Coffee and Tea Garden in Uis

Sehr zu empfehlen der Apple Pie und Cheese Cake.

Omukutu Mountain Camp

Schon die Zufahrt zum Mountaincamp durch die Erongoberge ist wunderschön und vor allem so grün.
Die Piste zum Bergcamp ist steinig und es gibt einige Flussdurchfahrten.
Interessante Käfer gibt es hier oben.
Label der Eierpackung
Zum Glück gibt es einen Unterschlupf, denn am Nachmittag fällt heftiger Regen.

Wir reisen wegen der Wetterlage und den vor uns stehenden Flussdurchfahrten früher ab als geplant und fahren über Omaruru noch einmal zur Ovita Gamefarm. Dies war eine gute Entscheidung, denn es gab in Folge noch einmal heftige Regenschauer.

Es fühlt sich an wie tropischer Regenwald, nicht wie das uns bekannte staubtrockene Namibia. Doch es ist wundervoll.

Ovita Guestfarm

Der vor 7 Wochen kleine Damm ist zum riesigen See geworden. Beim Spaziergang wurden wir darauf hingewiesen, dass sich im Moment in den Pfützen gerne Krokodile tümmeln. Also Augen auf!

Nun müssen wir nur noch die sehr nasse Fahrt über die Gravelroad bis zur Teerstraße hinter uns bringen. Das Wasser spritzt bis aufs Dach und wir kommen der Jahreszeit angemessen schmutzig zurück nach Elisenheim.

Wir hoffen nun, dass das Coronavirus bald durch die Impfungen besiegt ist, damit dieses wunderbare Land sich erholen kann und diese liebevoll gestalteten Lodges und Campsites eine Chance auf Überstehen der Krise haben.

Namibia im Dezember 2020 und Januar 2021, Teil 1

Nachdem wir am 2. Dezember in Windhoek gelandet waren, hieß es erstmal einkaufen und organisieren. Aber nach ein paar Tagen sind wir startbereit. Wir fahren erst einmal nördlich zur Ovita Guestfarm.

Klaus, der 87-jährige Farmer ist immer noch jeden Tag 3-4 Stunden auf seiner Farm unterwegs, um alles Notwendige zu kontrollieren…
…und freut sich über Gesellschaft. Wir genießen seine Geschichten und die Kenntnisse über Land, Leute, Tiere und Geschichte des Landes.

Von Ovita aus geht es weiter zum Dinosaurier Footprints Camp. Wir bekommen den Tipp nach Kalkfeld durchs Erindi Private Game Reserve zu fahren und eine Überraschung wartet auf uns.

Etwa einen Kilometer nach dem Gate liegt eine Gruppe Wildhunde direkt an der Pad im Schatten. Wir können es kaum glauben.

Dinosaurier Footprint Camp

Wer gerne mehr darüber wissen möchte, klickt hier
Erstaunlich wie gut diese Spuren erhalten sind.

Waterberg Nature Reserve

Die historischen Hintergründe zur Schlacht am Waterberg gibt es hier

Hamakari Gamefarm

Wer sich für die Farm interessiert findet hier weitere Infos

Ombo Rest Camp

Über das Ombo Rest Camp geht es noch einmal zurück nach Windhoek, wo inzwischen unser Toyota von der Inspektion abgeholt werden kann.

Hier sind die Tiere eingezäunt.

Harmonie Campsite C28

Ein Zonkey (Zebra und Donkey, also Esel), von Mike und Tilda aufgezogen.

Über den Boshua Pass geht es in den Namib Naukluft Nationalpark.

Namib Naukluft Nationapark

Rock Arch Campsite

Mittagspause bei Tinkas
Toilette
…es wurde doch tatsächlich kalt am Abend.

Über den Rock Sculpture Trail zur Blutkuppe.

Quivertree oder zu deutsch Köcherbaum, wer sich detaillierter darüber informieren möchte klickt hier.

Blutkuppe Campsite

Mondlandschaft im Namib Naukluft

Heilig Abend am Vogelfederberg

Einfach faszinierend diese skurillen Pflanzen.

Sossus on foot

Ob diese Farm wohl Gäste hat zur Zeit?
Wusste gar nicht, dass in Namibia Smart gefahren wird?!
Die Familie kümmert sich um über 50 Schildkröten auf ihrer Farm.
Eine mühevolle Aufgabe einen Garten mitten in der Wüste aufzubauen, aber sie haben es geschafft. Es gibt Orangen, Wassermelonen, Salat, Zucchini. Ganz erstaunlich.
Abendstimmung auf dem Plateau

Wer noch ein wenig mitreisen möchte kommt hier zum 2. Teil.

Schweden zur Coronazeit im Juli-August 2020

Wenn die ganze Welt vom Virus bedroht wird, was gibt es da Besseres als für eine Weile zu entfliehen. Digital detox und rein ins Abenteuer Natur. Trotz der zu diesem Zeitpunkt bestehenden Quarantänebestimmungen, die für Rückkehrende aus Schweden bestehen, entschließen wir uns die geplante Wanderung auf dem Padjelantaleden in Angriff zu nehmen.

An der Grenze zu Dänemark mussten wir eine Buchung für Schweden nachweisen und der Grenzbeamte in Schweden hat sich unserem Eindruck nach richtig gefreut uns Deutsche in sein Land zu lassen. Es war sehr leer am Grenzübergang, noch!

Die Öresundbrücke wie sie sicherlich selten zu erleben ist.
…kurze Pausen auf dem langen Weg in den Norden Schwedens
Das lieben wir an Schweden. Man findet immer einen idyllischen Übernachtungsplatz. Wir schaffen es bis 60 km nördlich von Tunsby wo wir an einem kleinen See die Nachmittagssonne genießen und uns ein wenig erholen von der Fahrerei.
Grodkällan Quelle bei Moskosel

Muddus Nationalpark

Die ersten Rentiere

Wir erreichen Jokkmokk, wo wir für eine Nacht eine Hütte auf dem Campingplatz Skabram gemietet haben, um unsere Rucksäcke zu packen.

Padjelantaleden

…und dann geht´s los.

Von Jokkmokk fahren wir bis Ritsem in etwa 3 Stunden. Dies ist unser Ausgangspunkt und hier bleibt auch der Sprinter für die nächsten zwei Wochen. Doch zunächst muss mit dem Fyskflyg- Hubschrauber der Akkajauresee überquert werden nach Anonjalme. Allein dieser Flug ist schon ein tolles Erlebnis.

Wir lassen es gemütlich an und wandern nur wenige Kilometer. In der Nacht beginnt es zu regnen.

Es ist erstaunlich wenig los auf dem Padjelantaleden. Die Schweden warten noch etwas ab, denn in diesem Jahr gab es sehr viel Schnee und die Schneeschmelze hat erst spät begonnen. Zudem ist es noch sehr frisch mit 6° C.

Die verschiedenen Etappen der Strecke werden hier gut beschrieben.

Stuga Gisuris
Samidorf
Die guten Landjäger – immer dabei.
…und immer wieder gilt es Schneefelder zu überwinden
Traumhafte Plätze, aber die Moskitos sind extrem nervig.
Wrightsocks kann ich nur empfehlen 😉
Die Sami offerieren hier geräucherten Fisch, den man nach der Tour per Paypal bezahlen kann. Super Sache!
Die Flora ist erstaunlich artenreich. Über 400 verschiedene Blumenarten gibt es hier.
Die Wasserstände sind in diesem Jahr in vielen Flüssen noch hoch, so dass wir unzählige Flüsse und Bäche furten mussten. Raus aus den Stiefeln, ab ins eiskalte Wasser und am anderen Ufer wieder Stiefel anziehen.
Fjällstation Laddejahka

Wir begegnen auf dem Weg nach Arasluokta vielen Sami, die jetzt im Sommer ihre Zäune für die Rentiere aufbauen, die nun auf die Sommerweiden getrieben werden.

Wer mehr über die Sami in Erfahrung bringen möchte, klickt hier.

Arasluokta
Hier backen die Sami Brot und verkaufen mild geräucherten Fisch. Ein Fladen entspricht in etwa einem Pfannkuchen, ist köstlich und mit 5 Euro nicht ganz billig. Für die geräucherten Fische werden 10 Euro verlangt.
Traditionelles Backhaus
Im strömenden Regen erreichen wir Staloluokta, wo die Sami einen Kiosk betreiben.
Die Geschichte zu dieser von den Wassermassen zerstörten Brücke gibt es hier.
Herrlicher Blick auf dir Bergkette im Sarek Nationalpark.
Welch ein Genuss, Sonne pur heute 😉

Wir sehen bereits die Fjällstation Duottar, es muss aber noch ein großer Bogen gelaufen werden. Man muss gleich zwei Mal furten um anschließend über ein Schneefeld endlich anzukommen. Wir sind uns einig, dass wir nun ein Bier verdient haben. Dazu bekommen wir vom Hüttenwart noch Rentiersalami verkauft, die herrlich schmeckt und sehr gut zum Bier passt.

Erreichen Darreluopal gegen Mittag….
…und werden auf dem Weg nach Samarlappastugan wieder nass von oben und von unten.
Der Streckenabschnitt ist steinig und es gibt einige Furten zu bewältigen.
….so freuen wir uns, dass wir uns in der Stugan aufwärmen und trocknen können.
Zur Coronazeit müssen die Übernachtungen in den Hütten vorgebucht werden. Da die Hütten jedoch über keine Internetverbindung verfügen, gibt es auch keine Möglichkeit zur Buchung. Man hätte jederzeit dort übernachten können, aber wofür schleppt man denn sein Zelt mit?
Es wimmelt von Moskitos. Angeblich waren es noch nie so viel wie dieses Jahr.
In der Nacht beginnt es wieder heftig zu regnen und wir sind bis um die Mittagszeit im Zelt gefangen.

Das nächste Regenloch wird genutzt zum Zeltabbau und Abmarsch Richtung Nunjes.

Da wir um fünf bereits wach waren, konnten wir um sieben Uhr schon loswandern in Richtung Kvikkjokk zum Bootsanleger
Zwei Mal am Tag bringt Björn für 25 Euro pro Person die Wanderer im Boot nach Kvikkjokk und bietet gleich noch „preisgünstige“ Ausflüge im Flussdelta an.

Wir fliegen mit dem Heli von Kvikkjokk nach Stora Sjöfället und nehmen von hier aus den Bus nach Ritsem zur Ausgangsstation, wo wir uns auf Miracoli zum Abendessen freuen. Nach 2 Wochen Suppe zum Abendessen kommt einem dieses Gericht wie ein Festessen vor.

Blick aufs Rappadalen im Sarek Nationalpark.

Glaskogen Naturreservat

Vier Tage verbringen wir im Glaskogen bevor es für eine Woche ins Kanucamp geht.

Entrecôte vom Grill lässt die Suppen vergessen.

Arvika

Eine Woche im Kanu auf dem Värmelnsee

Warnung vor Schlangen
Es gibt sie tatsächlich. Frank trifft auf eine Kreuzotter.
Tubenkäse mit Knäckebrot. Nicht mein Fall !
Saßen fast einen ganzen Tag an diesem Strand fest wegen starkem Wind….
….und nutzten natürlich die Zeit um unsere Pfifferlingsammlung zu erweitern…
…und Kaffee zu kochen.
Schwimmende Sauna
….zurück am Ausgangspunkt.

Wir fahren über Schonen zurück nach Hause. An der Grenze von Deutschland nach Dänemark hatten sich nun kilometerlange Staus gebildet bei brütender Hitze. Wir sind froh, dass wir unsere Reise früh begonnen hatten und die herrliche Natur ohne große Touristenströme genießen konnten.

Abenteuer vor der Haustüre in Coronazeiten

Hohenloher Ebene, der Jagststeig mit Beginn in Eckartshausen

Wir beginnen bei herrlichstem Wetter.

….und verbringen die erste Nacht auf dem Burgberg.
….es war nicht immer einfach einen Schlafplatz zu finden, da die öffentlichen Grillplätze gesperrt waren.
Die Sohlen brennen wie Feuer.
….man könnte noch eine ganze Zeitlang unterwegs sein, wenn man den Nordsee-Rhein-Main-Donau Fernwanderweg bis in die Karpaten läuft.

Das schöne Wetter hat uns verlassen, nicht jedoch die Lust aufs Wandern und die herrliche idyllische Natur.

Abkühlung für die brennenden Fußsohlen.
Ellwangen, wo wir uns eigentlich mit Lebensmitteln versorgen wollten, wenn da nicht der 1.Mai gewesen wäre, den wir völlig verpeilt hatten.
Noch ein Blick zurück auf Ellwangen und dann gehts zur Pilgerstätte.

Bühlersteig und Bühlertalweg

Naja wenn der Hunger kommt darfs auch mal Käse mit Brot sein statt andersrum.
Bärlauch ohne Ende
Ich hatte mich schon so auf eine schöne alte Burg gefreut, aber das war alles was übrig war.
….haha
….hier gab es leckere Ziegenmilchprodukte
….gleich geschafft

130 km und die Aussicht auf eine Dusche und eine bequeme Matraze locken nun doch.

Von Namibia nach Sambia und über Botswana zurück im Januar/Februar 2020

Eine Bilderreise

Farm Elisenheim, Projekt Toyota

Wir haben in Namibia ein Auto gekauft, um die lästige jährliche Erneuerung des Carnets mit Verlassen der Zollunion nicht mehr bewerkstelligen zu müssen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Dieselfilter und Hürden bei der Anmeldung des Autos auf unseren Namen, lief es dann doch endlich rund. Die Tour fuhren wir dann aber doch noch einmal mit unserem altbewährten Idefix.

Etotongwe Lodge in Outjo

Besuch bei Freunden in Khorixas

Petrified Forest im Damaraland

300 Millionen Jahre alte versteinerte Bäume sind faszinierend anzuschauen. Wer mehr darüber wissen möchte, klickt hier.

…selbst die Astlöcher sind noch erkennbar

Etosha Nationalpark zur Regenzeit

Taleni Etosha Village etwa 2 km vom Anderson Gate entfernt.

Giant Baobab Camp bei Tsintsabis

Mobola Island Lodge and Campsite im Caprivistreifen

In der Regenzeit ist die Landschaft im Caprivi wie ausgetauscht. Was einem zuvor stachlig, staubig und trocken erscheint, erblüht in absoluter Farbpracht.

Interessant ist auch die Geschichte des Caprivi, die mit unserer deutschen Geschichte Berührungspunkte hat. Für Interessierte hier ein lohnenswerter Spiegelartikel.

Die Bar auf der Insel
Sunset Cruise auf dem Kavango

Mahangu Lodge and Campsite mit Ausflug in den Mahangu Nationalpark

Namushasha Lodge and Campsite

Sambia

Kabula Tiger Lodge and Campsite

Whispering Sands Camp bei Sioma am Sambesi

Caprivi Mukoya Lodge and Campsite am Sambesi

Botswana

Senyati Camp

Planet Baobab Camp

Nxai Pan Nationalpark, Baines Baobab

Nxai Pan South Camp

Wir fahren direkt von der Nxai Pan in die Makgadikgadi Pan bis zum Boteti River.

Noch hat der Boteti kein Wasser. An dieser Stelle mussten wir beim letzten Mal die Fähre benutzen.

Drifters Maun Camp

Palm Afrique Camp in Ghanzi

Xain Quaz Camp Gobabis

….und zurück auf der Farm Elisenheim

Von Malawi über Sambia nach Namibia im Juni-Juli 2019 Teil 2

Zum ersten Teil unserer Reise gelangt man hier.

Nkasa Rupara Nationalpark

Auf dem Weg zum Livingstone Camp.

Elefantenbesuch im Camp

Mururani Campsite, Zwischenstopp auf dem Weg zum Etosha Nationalpark

Kurzer Kaffestop in Kongola.

Es geht durch den Caprivizipfel über Kongola nach Rundu und dann südwestlich am Mangetti NP vorbei.

Die Strecke führt durch den Mudumu Nationalpark, wo wir nochmals Tiere zu sehen bekommen. Leider macht sich die extreme Trockenheit bemerkbar. Es liegen auch verendete Tiere am Wegrand. Auch bei der Fahrt durch den Babwata Nationalpark fällt die Trockenheit stark auf.

Da wir zu spät dran sind um bis zum Etosha Nationalpark zu fahren, übernachten wir auf der Mururani Campsite. Für eine Nacht in Ordnung. Es liegt direkt an der Straße und der Lärm der LKWs ist deutlich zu hören.

Etosha Nationalpark

Da wir nicht zum Personenkreis gehören, der alles bis in Detail vorbereitet und vorbucht, versuchen wir unser Glück am Gate des Nationalparks. Es ist Hochsaison und wir hätten schon sehr viel Glück gebraucht, um noch einen Platz in einem Camp im Park zu bekommen. Bereits am Namutoni Gate erfahren wir, dass alles ausgebucht ist.

Wir rufen im 10 Minuten vom Andersson Gate entfernten El Dorado Camp an und reservieren dort Plätze für zwei Nächte. Da wir zum Etosha Nationalpark ein ambivalentes Verhältnis haben, stört uns das keineswegs. Wir finden es absolut faszinierend wie viele Tiere man in diesem Park zu sehen bekommt und lieben die Landschaft. Allerdings sind uns die nicht so sehr vom Tourismus überlaufenen Parks sympathischer.

Moringabaum im Zauberwald

Palmwag Campsite über Grootberg Pass

Geplant war eine Übernachtung auf der Hoada Campsite kurz vor dem Pass, dort aber „fully booked“. Also weiter, aber auch bei der Palmwag Campsite bekommen wir ein bedauerndes Gesicht zu sehen. Leider alles ausgebucht. Man hat jedoch Mitleid und eine Gruppe deutscher Urlauber meint, es sei kein Problem sich einfach dazu zu stellen. Da haben wir doch echt Glück gehabt.

Am nächsten Tag fahren wir für 3 Tage in die Palmwag Concession auf dem Crowthers Trail, eine einsame Offroadstrecke in herrlicher Natur mit mehreren „Campsites“ in faszinierender Landschaft, nur durch Feuerstellen erkennbar. Plätze wie wir sie lieben.

Euphorbia damarara. Sehr giftig!
Jahrhunderte alte Wüstenpflanze
Die Welwitschia Mirabilis ist eine Pflanze, die endemisch für die Namibwüste Namibias und des südlichen Angolas ist. „Entdeckt“ wurde sie 1859 von Friedrich Welwitsch, nach dem sie auch benannt ist. Das Alter einiger Exemplare der Pflanze wird auf zwischen 1000 und 1500 Jahre geschätzt.
Die erste Nacht verbringen wir an der Blackridge Campsite

Am nächsten Tag geht es weiter bis zum Mudorib Rivier und dann ins Hoanib Rivier, wo wir Wüstenelefanten zu sehen bekommen.

Eine Familie mit einem neugeborenen Elefantenbaby. Wir konnten uns lange nicht von diesem Anblick lösen.
Die zweite Nacht verbringen wir auf dem Mudorib Bottom Campsite
Nur 30 km Luftlinie von der Skelettküste entfernt bildet sich am Morgen Frühnebel.
…. noch einmal den süßen kleinen Elefanten anschauen…

Aus dem Hoanib Rivier heraus geht es zurück zur Campsite in Palmwag , wo wir dieses Mal zur Sicherheit eine Reservierung vorgenommen haben 😉

Hererofrau mit Touri
Zurück auf der Palmwag Campsite

Auf dem Weg zum Weltkulturerbe in Twyfelfontain begegnen uns Himbafrauen.

Aabadi Mountain Camp

Twyfelfontein World Heritage Site mit seinen Felsgravuren

Wer mehr Informationen zu Twyfelfontain möchte, klickt hier
Beeindruckend sind nicht nur die Felsgravuren sondern auch die ökologische Bauweise des Gebäudes.
Auch die Natur schafft Kunstwerke

Am Burnt Mountain entdecken wir in Open Street Maps, dass es eine Offroadpiste bis zum Huab Rivier gibt, wo das Aabadi Mountain Camp liegt und beschließen diese zu fahren. Erschien uns als schöne Alternative zur Wellblechpiste an der Hauptstraße.

Liegen bleiben sollte man auf dieser Strecke nicht!
Zumindest werden manche Teile der schrottreifen Autos sinnvoll weiter verwendet.

Als wir uns am nächsten Tag auf den Weg zur Spitzkoppe machen, gibt es kurz nach Verlassen des Camps einen Knall. Wir dachten zuerst an einen platten Reifen, wie wir das von Namibia bereits kennen. Aber schnell wird klar, dass es die Blattfeder ist, die gebrochen ist. Mein erster Gedanke „Zum Glück ist das nicht am Tag vorher passiert, wo tagelang keine Menschenseele vorbei gekommen wäre“.

Ein vorbeifahrender Namibier erklärt sich bereit im Camp Bescheid zu geben. Sowohl der Manager als auch seine Angestellten haben mit uns den ganzen Tag auf der Piste verbracht um die Blattfeder zu schweißen.

So übernachten wir noch einmal im Aabadi Camp. Am nächsten Morgen fahren wir wie auf rohen Eiern etwa 20 km bis es wieder kracht und die Schweißnaht erneut bricht.

Zum Glück gibt es Mobilfunkempfang und so erhalten wir Hilfe aus Khorixas, dem nächstgelegenen größeren Ort, wo sich Jaques Joubert gerade einen Workshop mit Abschleppdienst aufbaut. Er hat unser Auto noch in der Nacht auf einem Hänger bis Windhoek gefahren und uns sein Privatauto zur Verfügung gestellt, damit wir schneller in Windhoek sind. Immerhin rückt der Zeitpunkt der Abreise näher. Er brachte das Auto zu seinem Vetter Etienne, der im Hyper Motor City Komplex in Windhoek eine Werkstatt betreibt. Dort steht unser Idefix nun und bekommt neue Blattfedern, danach wird er auf die Farm zu Andrea zum „Ausruhen“ gebracht.

Es kommt nicht oft vor, dass man so viel Hilfsbereitschaft erfahren darf, ohne dass die Situation ausgenutzt wird. Wir hatten von Beginn an ein gutes Gefühl sowohl mit Jaques, als auch mit Etienne.

Und wir können pünktlich unseren Rückflug nach Frankfurt antreten.

Von Malawi über Sambia nach Namibia im Juni-Juli 2019 Teil 1

Malawi

Wir freuen uns der Hitze Deutschlands entflohen zu sein und wieder afrikanischen Boden unter den Füßen zu haben.

Von Lilongwe, wo wir Idefix abgeholt haben, geht es weiter ins Kuti Wildlife Resort.

Hier haben wir Zeit in Ruhe alles im Auto in Ordnung zu bringen. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit war Einiges verschimmelt.

Im Liwonde Nationalpark kann das Abschalten beginnen – sind 3 Nächte im Liwonde Safari Camp.

Mit internationaler Unterstützung aus Südafrika und der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft wurde der Liwonde Nationalpark mit seiner bezaubernden Flusslandschaft wieder reaktiviert. In Bedrängnis geraten ist dieser Park mit seinen Wildtieren durch den Bevölkerungszuwachs. Mittlerweile ist der Liwonde Malawis Vorzeigepark. Er liegt südlich des Malawisees und hat beeindruckend viele Tiere entlang des Flusses. Man sieht überwiegend Impalas, Wasserböcke, Kudus und Warzenschweine. Lebensader des Parks ist der Shirefluss, an dessen Westufer Palmen und Fieberbäume wachsen. Ansonsten wachsen mit Euphorbien durchsetzte Mopanebüsche, Akazien und Baobabs.

Brunch  am frühen Mittag mit Blick auf die im Fluss grunzenden Hippos

Wir verbringen dann eine Nacht im sehr schönen, empfehlenswerten Barefootcamp in Lilongwe, bevor wir weiter nach Mfuwe in Sambia fahren zum South Luangwa Nationalpark, der uns bereits zwei Jahre zuvor sehr beeindruckt hat. Der Grenzübertritt bei Chipata ist problemlos.

Sambia

Croc Valley Camp Mfuwe

Blick vom Croc Valley Camp ans andere Ufer, wo bereits der Nationalpark beginnt.

Zikomo Camp Nsefu Sector

Donkey zum Beheizen des Wassers für die Duschen
Sanitärgebäude im Zikomo Camp

Es geht weiter nach Petauke, wo wir in der Chimwemwe Lodge and Campsite übernachten. Das ist für eine Nacht in Ordnung. Begeistert hat mich der Markt in Petauke mit seine schmalen Gässchen.

Petauke

Diese Ratten werden am Straßenrand verkauft und gelten als Delikatesse.

In Lusaka treffen wir uns mit Freunden im Pioneer Camp. Zusammen werden wir den Kafue Nationalpark und die Liuwa Plains in Sambia bereisen.

Kafue Nationalpark

Die Lebensmittelvorräte werden aufgestockt für die nächsten Tage im Park.

Roys Camp vor der Brücke zum Nationalpark

Sehr empfehlenswertes Camp.

Kafue Nationalpark nördlicher Sektor

Die weiblichen Löwinnen hatten ein Kudu erlegt.
Drei männliche Löwen hatten ein Hippo erlegt.

Auf unserem Gamedrive haben wir entdeckt, dass es im nördlichen Park das schön gelegene Mapunga Bush Camp mit Campsite gibt. Für uns sehr günstig gelegen, da wir uns unbedingt die Busanga Plains im Norden des Parks anschauen möchten, was somit problemlos und stressfrei als Tagesausflug machbar ist.

Sunset Cruise am Nachmittag auf dem Kafue. Wunderschön!
Die Elefanten sind im Kafue sehr nervös und werden schnell aggressiv.

Fahrt zu den Busanga Plains im Norden des Parks.

Charakteristisch sind die kleinen Hügel in den Busanga Plains.
Typische Vegetationsinsel in den Plains.
Auch charakteristisch für die Plains sind die grauen Termitenhügel, die wie Pilze aus dem Boden schießen.
Als wir zurück zum Camp kommen, haben wir Besuch von einem friedlich grasenden Hippo.

Kasabushi Camp im südlichen Sektor des Parks

Das Kasabushi Camp mit seinen Ablutions im Hundertwasser-Stil
Auch Wäsche waschen muss ab und an sein.

Die nächste Nacht verbringen wir im Hippo Camp abseits des Kasabushi.

… hier sind die Duschen etwas schlichter 😉

Die schöne Zeit im Kafue Nationalpark ist schon wieder vorbei und wir freuen uns schon auf die Liuwa Plains im Nordwesten Sambias.

Liuwa Plains

Auf der Fahrt nach Kalabo zur Nyoka Lodge and Campsite.

Um diese Jahreszeit werden Gräser geschnitten um Dächer und Zäune zu erneuern.
Die neu gebaute Brücke über das Sumpfgebiet.
Nyoka Lodge and Campsite. Durch Zufall in Open Street Maps gefunden. Man bekommt zum Duschen einen Schlüssel für ein Chalet. Sehr nettes Personal und sehr fairer Preis. Die Lage in Nähe der Fähre ist top!
Direkt an der Fähre ist das Büro des Nationalparks. Mimi hat alles Organisatorische im Griff. Wir wurden durch die Eigentümerin des Kasabushi Camps bereits angemeldet und so läuft alles reibungslos.

Unbedingt beachten: Der Reifendruck muss vor der Fähre bereits auf ca. 1,4 vorne und 1,6 hinten abgelassen werden. Man landet direkt im Tiefsand und muss eine Anhöhe bewältigen. Lässt sich dann allerdings problemlos machen.

Die Fähre wird von Hand betrieben.

Katoyana Campsite Nr.1

Campsite 1 liegt am schönsten mit Blick auf die Ebene
Viele der Gnus sind bereits nach Angola migriert. Dennoch gab es große Herden, die sich noch nicht auf den Weg gemacht haben.
Die berühmten Liuwa-Hyänen ganz relaxed.
Sunset, immer wieder ein grandioses Schauspiel, ganz besonders in den Liuwa Plains mit unverstelltem Blick.
Wie von Zauberhand überfliegt uns ein Schwarm Kraniche.
Besser als jedes Kinoprogramm.

Zurück mit der Fähre nach Kalabo und weiter zu den Ngonye Falls am Sambesi.

Wir übernachten im Community Camp, das sehr schön liegt. Es ist schlicht, aber für uns immer die bessere Alternative zu privaten Camps. Man unterstützt die Dorfgemeinschaft und nicht die Privatwirtschaft.

Wir überqueren die Grenze nach Namibia bei Katima Mulilo und übernachten im Zambezi River Hotel and Campsite noch einmal mit Blick auf diesen schönen Fluss.

Wer weiter mit uns durch den Caprivistreifen zum Etosha Nationalpark reisen möchte klickt hier.

Mexiko , Halbinsel Yucatan im Januar-Februar 2019

Eine Woche Sprachkurs in Playa del Carmen steht vor uns und am Ende muss ein Test bestanden werden.


Obwohl uns die 6-stündige Zeitumstellung noch Probleme bereitet, genießen wir das Spanisch lernen sehr. Meine profesora Daniela hat viel Humor und Geduld mit uns und Franks profesora Sandra hat immer gute Tipps auf Lager wo man leckeres Essen bekommt.

Playa del Carmen

Die Stadt ist viel zu schnell gewachsen um schön zu sein. Über die gesamte Strecke entlang des Strandes ziehen sich Läden und Restaurants. Es wird hauptsächlich überteuerte Ramschware verkauft. Wie gut, dass wir hier zum Lernen sind und nicht um das Strandleben zu genießen.

Sprachschule Don Quijote

Zur Belohnung nach erfolgreichem Abschluss des Testes gingen wir mit Sandra auf den lokalen Markt und haben yucatecanische Köstlichkeiten genossen. Übrigens entsprechen 20 mexikanische Pesos 1 Euro.

Zertifikatverleihung

Tulum

Mit dem ADO Bus geht es weiter nach Tulum, wo wir eine Unterkunft am Rande des Nationalparks haben. Die Unterkunft liegt direkt an der Cenote Yaxchen. Sehr nette Cabanas in herrlicher Natur mit gratis Esoterik.

Hier nähere Informationen zu den Cenoten aus Wikipedia.

Tulums wunderschöner Strand