Griechenland und Italien im Oktober und November 2022 Teil 2

Hier geht´s zum ersten Teil unserer Reise

Nach 6 Stunden Schlaf in der Kabine weckt uns der Lautsprecher der Fähre, dass wir nun unsere Kabine verlassen sollen. Wir gönnen uns ein Frühstück und fahren schon bald im Hafen von Brindisi ein.

Der Wetterbericht für die Westseite des Stiefels ist eindeutig besser. So queren wir Apulien und starten in…

Tarent

Mit Linguine alla vongole und Orechietti mit Tomatensugo im Magen geht es an der Küste weiter bis Pulsano, wo wir an einem netten Strand bei einem Camperstopp übernachten.

Gallipolli

Wir verfolgen die Küste weiter bis Gallipolli.

Weihnachten naht

Kurz vor Santa Maria di Leuca finden wir einen schönen Übernachtungsplatz.

Santa Maria di Leuca

Grotta Zinsulusa bei Kastri

Santa Cesarea di Terme

Otranto

Es geht weiter Richtung Brindisi, bei Torre de Canne fahren wir wieder an die Küste bis zum Torre Cintola. Kurz hinter Capitolo übernachten wir dann.

Ostuni, die weiße Stadt

Alberobello mit seinen berühmten Trullis

Hier gibt es noch ausführliche Informationen zur Stadt und ihren Trullis.

Monopoli

Über Polignano a mare geht es weiter nach…

Matera

Von der Schande Italiens zur Kulturhauptstadt. Hier im Video eine Erläuterung von Euronews.

Beim Castel del Monte übernachten wir am Waldrand. Da wir am nächsten Morgen vor geschlossenen Toren standen hier ein Video, (gefunden auf You Tube), das sehr eindrucksvoll die Lage des Castels zeigt.

Das Castel del Monte war Schauplatz im Film „Im Namen der Rose“ von Umberto Ecco.

Gargano

Kurz vor Vieste hatte noch ein Sosta Camper (das sind Stellplätze für Wohnmobile mit Sanitärräumen) geöffnet. Wir nutzen die Gelegenheit für ein lange heiße Dusche. Ich hätte 3 Tage duschen können.

Strand des Sosta Camper Eden Blue
Das Wahrzeichen von Vieste

Von Vieste geht es weiter nach Pescichi….

Pescichi

….und Rodi Garganico

Fundstück am Wegrand 😉

Wir landen schlussendlich in Marina die Chieuti an der Küste. Der ursprüngliche Plan in den Bergen bei San Giovanni Rotondo zu übernachten wurde vom Wetter vereitelt.

Marina di Chieuti, hier hatten wir Ruhe in der Nacht

Fara San Martino, die De Cecco Nudelstadt

Ob es eine gute Idee ist die Nudelstadt am Sonntag zu besuchen?

De Cecco Werk

Auf alle Fälle liegt dieser Ort malerisch in den Abbruzzen und ist einen Besuch wert. De Cecco Nudeln gibt es auch im Supermarkt.;-)

Durch den herbstlich gefärbten Maiella Nationalpark geht es weiter nach Sulmona zum Espresso macchiato bei inzwischen kühlen 5 Grad C.

Bei 4 Grad am Morgen und Sonnenschein geht es durch das Valle Tirino mit seinen malerischen in die Berghänge gebauten Dörfern. Bei der Kirche La Centurella, die an einem alten Schäferweg liegt, pausieren wir.

L´Aquila

2009 wurde die Stadt bei einem Erdbeben schwer verwüstet. Es wird immer noch an allen Ecken restauriert, aber von den großen Schäden in der historischen Altstadt ist kaum noch etwas zu sehen.

Hier ein Bericht aus der „Welt“ zur damaligen Katastrophe

Wir gehen einmal ums spanische Castel und wärmen uns dann bei Cafe und Cornetto in der Sonne auf.

Durch den Gran Sasso Nationalpark geht es zum Lago di Campotosto.

Imposant der Corno Grande mit seinen 2900 m

Über Teramo geht es wieder an die Küste nach Guilianova zum übernachten.

San Marino

Unser letztes Ziel in Italien ist die älteste Republik der Welt. Hier eine gute Zusammenfassung der Deutschen Welle zu diesem Zwergstaat.

Mit der Bergbahn Funivia hoch zur Altstadt
San Martino

Eine letzte Übernachtung an der Küste in Grado auf dem Wohnmobilstellplatz….

Grado

….und die lange Fahrt ins Burgenland zu guten Freunden.

Bella Italia, alle Italiener:innen mit denen wir sprachen sind stolz auf ihr Land. Uns haben insbesondere die Städte begeistert, aber auch die Bergwelt. Was die Küste betrifft sind und bleiben wir Fans der griechischen Inseln und Küsten.

Wir nehmen viele Eindrücke mit nach Hause und sind dankbar für das Erlebte. Auch dankbar, dass uns unser Sprinter so zuverlässig überall hin gebracht hat, obwohl wir ihm manche Herausforderung abverlangt haben.

Griechenland und Italien im Oktober und November 2022 Teil 1

Wir starten diesmal direkt in Griechenland, wo wir von Max und Laura, unserem Sohn und seiner Partnerin unser Auto in Empfang nehmen. Wir verbringen mit Steffi, Daniel, Hanno, Max und Laura sechs wundervolle Tage in Nikiti und Umgebung.

Afitos

Euböa

Für uns geht es nun weiter nach Euböa.

Fährhafen in Glyfa

Wir erreichen am frühen Abend Agiokampos, wo es weiter über Istiea, Asmini nach Artemissio geht bis kurz nach Agriovotano.

Hier im Norden sind die Schäden durch die Brände im letzten Jahr noch deutlich zu sehen.
Diesen netten Strand haben wir zwei Tage nur für uns alleine.
Nelias Beach

Wir zirkeln auf engen kurvigen Sträßchen hoch über der Ostküste bis Flahia, wo wir am Strand sogar noch duschen können.  Hier kommt nun auch endlich die Sonne raus und wärmt uns angenehm auf.

Flahia

Es geht auf enger, unbefestigter Piste mit Steilwand links und rechts bis Limnionas, wo wir in einer Taverne bei Kalamari den Adrenalinspiegel wieder senken können. Wir bleiben hier in diesem netten Ort über Nacht.

Limnionas Beach

Über die Bergwelt von  Agio Sofia geht es nach Psahna. Herrliche Panoramen in der Morgenstimmung.

An der Ostküste bei Marmaris finden wir außerhalb der Stadt einen schönen Stellplatz.

Über Karistos geht es zum südlichen Zipfel der Insel nach Kastri Beach. Ein Strand ganz nach unserem Geschmack und zudem mit funktionierender Dusche.

Kap im Süden der Insel Euböa
Libadi Beach
Kirche bei Libadi Beach

Eine kurze Strecke führt zum Nachbarstrand Kastri Beach, der in herrlicher Landschaft liegt und zum Wandern einlädt.

Akrokorinth

Wir verlassen Euböa über die Brücke bei Chalkida und fahren bis Korinth. Etwas außerhalb kann man das „Alte Korinth“ oder Akrokorinth besichtigen, das auf alle Fälle sehenswert ist. Wer mehr erfahren möchte, klickt einfach auf das „Alte Korinth“.

Fanstastische Ein- und Ausblicke am frühen Morgen. Wir konnten jetzt in der Nebensaison direkt auf dem Parkplatz der Anlage übernachten und waren morgens die Ersten und ganz alleine.

Polemarcha

Bevor es weiter nach Polemarcha geht, gibt es noch leckere Gavros (kleine gebratene Sardinen) und Bifteki zum Mittagessen.

Mittagessen in Nea Epidavros
Polemarcha, einer unserer Lieblingsplätze in Griechenland

Epidavros, das Alte Theater

Auch hier gibt es für Interessierte weitere Informationen.

Franchthi Cave

UNESCO Weltkulturerbe Franchthi Cave mit Infos

Akropolis Assinis in Assini

Nafplio

Von der Festung in die schöne Altstadt

Über Astros…

…geht es bis zum Krioneri Beach, wo wir auf Franks Geburtstag anstoßen.

Am nächsten Tag geht es über Leonidi zum Kloster Eloni, das in die hohen Felsen gebaut wurde und noch bewohnt ist.

Unser nächster Lieblingsplatz ist Ariana Beach, wo wir auch dieses Mal Glück haben und ganz alleine sind.

Dieser schöne Strand ist unweit von Monemvasia, unserem nächsten Ziel.

Monemvasia

Für weitere Informationen hier klicken.

Versorgt mit frisch gewaschener Wäsche (in Monemvasia gibt es einen top Waschsalon) fahren wir nach Agios Fourkas zu einem Übernachtungsplatz bei einer kleinen Kirche.

Dinoeierstrand bei der Glyfadagrotte

Über Gythio, wo wir eine kleine Pause einlegen, geht es heute zum Dinoeierstrand mit seinen faszinierenden rund geschliffenen Kieselsteinen.

Gythio
Dinoeierstrand

Gerolimenas

Auch das ein Lieblingsplatz.

Wir starten nach dem Frühstück in Richtung Kokkala auf die Ostseite Manis. Über das wunderschöne Lagia geht es an dieser rauen Küste mit seinen faszinierenden alten Örtchen nach Agios Kupianos zur kurzen Badepause.

Weiter über Kokkala nach Flomohori und schließlich Kotronas, wo wir am Hafen unser Käsebrot verspeisen.

Dieses hübsche Kirchlein ist wirklich steinalt 😉

Über Himara – Aeropolis geht’s nun an der Westküste bis Limeni.

Aeropolis

In Aeropolis schauen wir uns die schöne Altstadt an. Hier ist ordentlich was los, es ist griechischer Nationalfeiertag.

In Limeni stehen wir auf dem Parkplatz der Taverna O Faros für die Nacht und gehen hier auch essen, Kalamari und Fisch. Es war ein schöner Abend mit einer Schildkröte, die direkt unter unserem Platz schwamm.

Die Taverna O Faros bietet hier kostenlose Übernachtungsplätze.
Die Schildkröte kommt wohl jeden Abend vorbei und begrüßt die Gäste.

Neda Waterfalls

Es geht heute Richtung Kalamata. In Kalogria stoppen wir für ein kurzes Bad im Meer und eine Dusche.

Kalogria
In Kardamyli kann man tolle Teppiche kaufen

… und nun gehts in die Berge zu den Wasserfällen.

Übernachtungsplatz in den Bergen
… und wieder eine kleine Kirche
Da musste ich einfach rein
No sense oder nonsense 😉 am Feldweg

Besichtigung des UNESCO Weltkulturerbes Temple of Apollon Epikourios, das besterhaltene klassische Bauwerk in Griechenland und positioniert in unheimlich schöner Berglandschaft. Wir passieren das schöne Andritsena, auch hier wie in vielen Orten in Griechenland wirken viele Häuser verlassen. Weiter über Karitaina, wo das Kastro spektakulär auf die Bergspitze gebaut wurde.

UNESCO Welkulturerbe Temple of Apollon Epikourios (mit sehr guter Erläuterung der UNESCO Welterbekonvention)
Karitaina mit seinem Kastro auf der Bergspitze
Hier würde ich gerne mal einen Kaffee trinken
Übernachtungsplatz bei einer alten Steinbrücke

…und Wanderung in der Lousius Schlucht

Unser nächstes Ziel, die Nemouta Wasserfälle führt uns über einen abenteuerlichen Bergpass auf enger Erd- und Schotterpiste hinunter zum Ort Elia, wo wir bangen, ob es überhaupt eine Brücke über den Fluss gibt. Wir hatten Glück!

Sieht harmlos aus, aber hier konnte man noch aussteigen 😉
Hier befindet sich eigentlich der Zugang zu den Wasserfällen, was wir nicht wussten und somit auch nicht finden konnten. Also irgendwann nochmal hin!

Für uns geht es nun bereits Richtung Patras. Bei Galatas am Nostros Beach finden wir einen schönen Übernachtungsplatz mit Dusche.

Dann gings nach Mesolongi auf die Nehrung, hier gibt es Flamingos und zahlreiche andere Vögel.

Hier ging nichts mehr außer großräumig umfahren
Mesolongi

Anschließend Aitoliko, eine künstlich gebaute halbrunde Insel in einer Lagune. Auch hierzu gibt es ausführliche Informationen.

Salzgewinnung bei Mesolongi

Am Asprogialos Beach, der auf steiler Erdpiste zu erreichen ist, finden wir mal wieder einen Platz der begeistert.

Am späten Abend kam eine cell broadcast Nachricht der griechischen Regierung, dass ein schweres Unwetter über dieses Gebiet hinwegfegen wird. Das war uns dann zu heikel. Wir haben alles zusammen gepackt und sind zum wenige Kilometer entfernten Mathiasis Beach gefahren, der problemlos auf Teerstraße zu erreichen ist. Hier standen wir sicher.

Das Unwetter ist für 12 Uhr mittags vorausgesagt. Wir beschließen weiter bis Lefkada zu fahren und uns dort einen sicheren Platz auszusuchen.

Unterwegs schauen wir uns noch Vela Beach an. Ein schöner Strand, allerdings liegt viel Müll herum.

Wellblechhütten für die Sommersaison

Lefkada

Inzwischen stürmt es heftig, Schaumkronen auf dem Wasser und so stellen wir uns im Hafen auf einen Parkplatz mit mehreren anderen Wohnmobilen und lassen das Unwetter über uns wegziehen.

Lefkada Stadt

Bei bedecktem Himmel, jedoch ohne weiteren Regen fahren wir die Ostküste entlang zunächst nach Sivota.

In Evgiros biegen wir zum Afteli Beach ab. Ein richtig netter kleiner Strand, aber kein geeigneter Stellplatz fürs freie campen.

Am Amoussa Beach bei Mahandohori finden wir einen schönen Übernachtungsplatz, an dem wir gleich 2 Tage bleiben.

Kastri Beach liegt nur 2 km entfernt, ist jedoch nur für Kletterkünstler oder mit Boot zu erreichen….
…es sei denn man ist befreundet mit dem Besitzer des Anwesens, dem die Piste zum Strand gehört

Über Vasiliki geht es zum berühmten Strand Porto Katzikis.

Vasiliki
Porto Katzikis

Der Anblick zieht einen sofort in seinen Bann und man möchte ihn einbrennen auf der Netzhaut.

In der Nebensaison kann man hier umsonst stehen.
Blick von oben auf die Stellplätze

Am nächsten Tag geht es weiter zum weitläufigen Gialos Beach.

Ein griechischer Harpunist schenkt uns seinen Tagesfang am Abend.

…und wir genießen den frischesten Fisch seit Langem

Heute wollen wir nach Egklouvi dem Linsendorf, wo wir als Linsenfans natürlich hin müssen. Vorsichtshalber schaue ich im Wörterbuch nach, was denn Linsen auf griechisch heißt…

Wir finden eine bezaubernde Landschaft…
…einen verehrten Partisanen…
….ein hübsches Dorf, aber keine faki 😉

Weiter geht es zum Avali Beach.

Nicht weit entfernt vom Avali Beach befindet sich Kathisma Beach mit touristischer Infrastruktur wie Unterkünften, Beachbars, Tavernen, die allerdings alle um diese Jahreszeit geschlossen haben. Wir ziehen für die letzte Nacht auf Lefkada hierhin um, denn hier gibt es einen wunderbaren Schnorchelspot und eine Dusche.

Ein freundlicher Nachbar hatte am Nachmittag mit seiner Partnerin Drohnenaufnahmen gemacht und mich dann mit diesem Video überrascht.

Am nächsten Tag geht´s nach Igoumenitsa auf die Fähre nach Brindisi und zum zweiten Teil unserer Reise.

Schweden im Juli/August 2022

Unsere diesjährige Schwedentour soll uns zunächst ins nördliche Mittelschweden führen zum Rogen, wo wir eine Wandertour machen wollen. Anschließend geht es wieder etwas südlicher zum Klarälven und Foxen See zum Kanuwandern.

Wir verbringen die erste Nacht am Erikasee, wo man gut für eine Nacht kostenfrei stehen kann.

Erikasee

Die nächste Nacht wollten wir in Flensburg am Cittipark verbringen, hier war jedoch die Hölle los. So sind wir über die Grenze nach Dänemark weitergefahren und fanden kurz vor der 1. Brücke bei Nyborg einen Stellplatz direkt am Meer und sind sehr froh hier übernachten zu können.

Eindeutig die entspanntere Alternative.

Südschweden

Am nächsten Tag sind wir bereits in Schweden, an einem „badplats“ bei Lidhult.

Die ersten Heidelbeeren werden vertilgt und es stellt sich Entspannung ein. Wir genießen die Natur und die Ruhe.

Am Langen Sjön bei Kristinehamn

Wir bewegen uns immer weiter nördlich über Malung, Västeralven und Tännas, wo uns die ersten Rentiere begegnen.

Wandertour am Rogen

Am Morgen wird gepackt, das Wetter ist ideal, um die 10 Grad und trocken. Wir fahren zum Käringsjön auf Privatstraße und können dort für 20 Kronen pro Tag auch parken. Am späten Vormittag geht’s dann endlich los in der Hoffnung nichts vergessen zu haben. 

Nach fünf Tagen über viele Felsen und der Aussicht auf mehrere regnerische Tage erreichen wir Käringsjön und entscheiden uns zum Klarälven zu fahren und unser Kanu zum Einsatz zu bringen. Wir verbringen die Nacht bei Sysslebäck auf dem Höljes Campingplatz bei strömenden Regen.

Am nächsten Tag geht´s dann bei schönem Wetter zum Fiskecamp in Sysslebäck wo wir einen ganzen Tag lang packen und auch das Auto für die nächste Woche stehen lassen können.

Und dann kanns losgehen, 100 km den Klarälven flussabwärts bis Ekshärad.

Bei Fastnäs mussten wir uns wegen des angekündigten Gewitters auf dem netten Camping Alevi in einer kleinen Stuga einquartieren und sind vom Regen voll erwischt worden bei der Ankunft am Campingplatz.

Ekshärad

Hier steigt Frank in den Bus um unseren Sprinter in Sysslebäck wieder abzuholen.

Wir übernachten noch einmal in Munkebols. Ein Lagerplatz, der besonders liebevoll von der Kommune gepflegt wird.

Nun geht´s 200 km Richtung Westen zum Töcksfors Campingplatz am Foxen, wo unsere große Kanutour stattfinden soll.

10 wundervolle Tage liegen hinter uns. Es ist eine ganz besondere Art des Reisens mit dem Kanu und vermittelt einem das Gefühl frei zu sein und eins mit der Natur.

Wir fahren weiter ins Glaskogen Naturreservat. Und landen letztendlich an einem Badeplatz am Värmelnsee.

Mittagspause

Arashult Campingplatz bei Kristinehamn

Weiter geht´s an die Ostsee bei Trelleborg.

… und auf die Fähre nach Rostock. Wir wollen einen Besuch in Berlin machen, bevor es zu unserem letzten Ziel an der Nordsee geht.

Namibia herbstlich von April bis Juni 2022

Uitkyk

Auf der Strecke nach Swakopmund verbringen wir hier zwei Tage alleine auf der Campsite. Wir haben noch einige Montagearbeiten, die sich hier in Ruhe erledigen lassen.

Swakopmund Alte Brücke

In Swakopmund werden bei Namib Campers neue Blattfedern und Stoßdämpfer eingebaut sowie neue Gummidichtungen an den hinteren Türen, um wenigstens ein wenig den eindringenden Staub abzuhalten.

Wir frühstücken in der German Bakery und stellen dann fest, dass sich das Auto nicht starten lässt. Der Parkwächter stellt fest, dass die Pole der Batterie defekt sind. Wir können das überbrücken und fahren noch einmal zu Namib Campers, die uns eine neue Batterie einbauen. Verspätet geht´s nun über Henties Bay zum Salzsee.

16 km auf schlechter Piste bis zum Erreichen des Salzsees

Messum Krater

Nach ruhiger Nacht in der Nähe des Kraters frühstücken wir im Amistal unterhalb des Brandbergs. Über Omaruru geht es noch einmal nach Elisenheim bevor wir Richtung Botswana aufbrechen.

Botswana

Zelda Gamefarm

Über Gobabis erreichen wir die Zelda Gamefarm . Ein nettes Camp mit großem Garten und zwei herumlaufenden, neugierigen Emus, kurz vor der Grenze nach Botswana. Am Abend werden alle frischen Lebensmittel verkocht und gegessen, damit wir an der Grenze nichts wegwerfen müssen. Es ist nicht erlaubt frische Lebensmittel mit über die Grenze zu nehmen.

Thakadu Camp

Am nächsten Tag bringen wir die Grenzformalitäten in knapp einer Stunde hinter uns. Wir übernachten im Thakadu Camp, das noch vor Ghanzi liegt. Eine steinige Zufahrt führt zum netten Camp, das seine beste Zeit allerdings schon hinter sich hat. Wir genießen zum Sundowner unser erstes St. Louis Bier an der Pan der Camp Site.

Mabuasehube Sektor des Kgalagadi Transfrontier Parks

Teils lange sandige ausgefahrene Streckenabschnitte führen zum Nationalpark. Wir campen an einer Kreuzung 30 km vor dem Entrance Gate zwischen Mauslöchern, trinken noch ein St. Louis und gehen früh schlafen, um den Rest der Strecke ausgeschlafen am nächsten Tag zu fahren.

Am Morgen kommen uns zwei Ranger entgegen und wollten wissen ob wir die Löwen gesehen haben, die sich hier herumtreiben. Leider nicht.

Wir fahren die letzten 30 km zum Gate um zu erfahren, dass es keine freien Camp Sites im Park gibt. Wir können aber am Entrance Gate auf der Camp Site schlafen. Zuerst war die Enttäuschung groß, doch der Platz ist okay. Es gibt zwar keine weite Sicht, aber abends scheint uns das nicht so wichtig. So fahren wir los zur Bosobogolo Pan und machen dort auf der Camp Site Mittagspause mit Omelett. Hier hat man eine schöne Sicht auf die Pan.

Weiter zur Mpayathutlwa Pan wo die Landschaft nach Heide aussieht und die Pad steinig wird.

Wir sehen Oryxe, Strauße, eine Landschildkröte, Sekretäre und Schakale, sowie Steinböckchen und Springböcke.  Über die Monamodi Pan geht’s zurück zur Camp Site am Entrance Gate.

Wie so oft sind wir am Morgen die Letzten.  Aber um 8 Uhr geht’s ohne Frühstück los zur Monamodi Pan, wo wir Kuhantilopen, Springböcke und Erdmännchen sehen. Von da weiter zur Lesholoago Pan, die sehr schön liegt. Die Camp Site hier lädt ein zur längeren Pause. Wir frühstücken unser Müsli und lassen die Landschaft auf uns wirken. Kurz vor Mittag geht’s weiter an der Mabuasehube Pan vorbei zur Khiding Pan. Hier machen wir Mittagspause und bleiben. Bekommen noch Besuch von einem Südafrikaner, der mit uns Kaffee trinkt, aber niemand der die Camp Site beansprucht. So campen wir einfach hier und genießen den herrlichen Anblick des Sternenhimmels, der Landschaft und der untergehenden Sonne.

Die Nacht war kalt. Kurz nach Sonnenaufgang sind wir bereit zur Abfahrt. An der Mabuasehube Pan frühstücken wir bei herrlichem Blick auf die Pan und versuchen uns an Brötchen aus dem Omnia. Und als besonderes Highlight gibt es hier einen funktionierenden Wasserhahn.  Wir füllen unsere Wasserreserven auf und ich genehmige mir eine kalte, herrlich erfrischende Dusche.

Wir haben entschieden den Park zu verlassen und an der Piste zu übernachten. Um halb drei machen wir uns auf den Weg Richtung Hukuntsi. Wir fahren auf die Piste Richtung Jacks Pan und machen Kaffeepause.  Außer Sichtweite richten wir uns hier ein zum übernachten.

Zutshwa

Von unserem Übernachtungsplatz bis Hukuntsi waren es ca. 140 km. Kurz vor Mittag kamen wir an, haben die Wasservorräte und die Tanks aufgefüllt und ein paar Lebensmittel eingekauft . Dann gings auf die Strecke nach Zutshwa. Kurz vor dem Ort haben wir einen Platten . Es braucht lange bis wir das Rad gewechselt haben. Nun geht’s ins Dorf, wo wir von Kindern belagert werden. Wir bleiben erstmal im Zutshwa Stop Over und kochen Spagetti Bolognese.

Coole Halbstarke
Sehr gut ausgestattetes Stopover
Wir bekommen Unterstützung von drei Jugendlichen, die einen alten LKW Schlauch aufgetrieben haben.

Kaa Pan

Man wirft einfach das Geld für die Übernachtung an der Pan in einen Briefkasten.

Wir verbringen zwei idyllische Tage an der Kaa Pan. bevor es über Ngwatle weiter zur Masethleng Pan geht.

Die Campsites sind völlig verbuscht, die Pad dorthin unkenntlich. Wir mähen erstmal die Gräser auf der Campsite, die am höchsten liegt und lassen uns dort mit Blick auf die Pan im Schatten nieder.

Die Weiterfahrt führt durch hohes Gras

Kalahari Restcamp in Kang

Über Hukuntsi geht es ins Kalahari Rest Camp, wo wir die warme Dusche genießen.

Palm Afrique Ghanzi

Sitatunga Camp und Audi Camp in Maun

Nach zwei Tagen Glamping im Palm Afrique geht es heute weiter nach Maun. Es gibt Einiges zu organisieren. Am frühen Mittag erreichen wir das Sitatunga Camp. Es hat wohl seine besten Jahre hinter sich, ist aber okay.

Am nächsten Tag wechseln wir ins Audi Camp, das näher an der Stadt liegt und einen herrlichen Pool hat. Wer es gerne eiskalt mag, kommt hier auf seine Kosten.

In Maun organisieren wir unseren Aufenthalt im Moremi Nationalpark am North Gate und lassen verschiedene Näharbeiten anfertigen.

Moremi Nationalpark

Kurz nach 9 geht’s los immer nordöstlich bis zum Buffalo Fence. Die Piste ist fürchterlich, Wellblech und tiefe Mulden, hier biegen wir ab zum South Gate, wo wir uns registrieren und die Parkgebühr für 3 Tage bezahlen müssen. 

Nun geht es noch langsamer, aber wir sehen bereits die ersten Wildtiere, Elefanten, Impalas, Giraffen, Zebras und Warzenschweine.

Es wird nun feuchter und offener und man hat einen schönen Blick auf das Delta. Rechtzeitig zur Kaffeezeit kommen wir am North Gate an und die Paviane erwarten uns bereits. In der Nähe sind Elefanten und Impalas und nette Zwergmangusten.

Dieser kleine blinde Passagier ist mir plötzlich von der Schulter gehüpft.
Die Paviane haben ihre Spuren auf unserem Tisch hinterlassen.

Mbudi Camp

Wir sind nun wieder außerhalb des Nationalparks im wunderschönen Mbudi Camp und machen von hier aus Game Drives.

Zwei Stunden Elefantenkino
Mokorotrip
Am Ende bekomme ich noch eine Kette aus Wasserlilien.

Wir haben noch eine Nacht im Magotho Camp am Khwairiver verbracht, was uns allerdings nicht so gut gefallen hat. Es war sehr voll und es gab keinen guten Blick auf den Fluss.

Thsaa Campsite

Man mag gar nicht aus dem warmen Bett klettern. Es hat in der Nacht schätzungsweise 5 Grad gehabt. Wir trinken unseren Kaffee und fahren dann weiter. Frühstück gibt’s später bei angenehmeren Temperaturen an einem See mit Blick auf Hippos.

Wir fahren ein paar Kilometer die Piste Richtung Mababe bevor es zum Abzweig zu den Thsaa Community Camp Sites geht. Die Dijara Camps sind verwaist und keine Strecke mehr erkennbar, so fahren wir weiter bis zu den wirklich traumhaft schön am Khwai Fluss gelegenen Camp Sites. Wir lassen uns auf der Camp Site No 1 nieder, nicht weit von den Mitarbeitern,  die hier wohl immer wohnen und arbeiten.  Wir haben eine eigene Ablution und herrliche Natur um uns. Am Nachmittag beobachten wir einen Graufischer, wie er einen Frosch verspeist und testen die Dusche, die leider nur lauwarmes Wasser hergibt. Wir werden wohl ein Feuer brauchen, denn es ist ordentlich kalt geworden.

Frühstück der Angestellten

Ich wache auf, schaue aus dem Fenster und neben meinem Fenster steht ein Elefant. Nach meinem Ausruf “ Huch ein Elefant “ ist er erschrocken und trabt davon. Nach dem Frühstück schauen wir uns die anderen Camp Sites an und sind begeistert von der No 5 wo wir heute übernachten wollen.

Camp Site No 5
Am Morgen findet sich eine Herde Büffel ein und wir staunen, wo sie alle plötzlich herkommen.

Crocodile Camp Maun

 Wir genießen noch ein letztes Frühstück im Busch bevor es über die schreckliche Piste Mababe, Sankuyo, Shorobe zurück nach Maun geht. Hier buchen wir uns für 2 Nächte im Crocodile Camp ein, Kontrastprogramm pur, sehr luxuriös mit eigenem Bad und Küche.

Drotzkys Cabin

Zwei stressige Tage liegen hinter uns. Klimaanlage auffüllen lassen, Näharbeiten korrigieren, kochen, waschen, einkaufen, backen…. und viel telefonieren.

Wir biegen in Sehitwa nach Nordwesten ab und fahren über Tsau, Nokaneng, Gumare Richtung Shakawe. 30 km vor Gumare wird die Piste sehr löchrig und schwierig zu befahren, das bremst uns. Endlich erreichen wir Drotzkys Cabins wo wir 2 Nächte bleiben.

Ein wunderschönes Camp mit dichtem Baumbewuchs und Blick auf den Okavango.

Jan, der Besitzer kommt jeden Abend auf einen Plausch vorbei.

Zurück in Namibia im Caprivistreifen

Shametu Lodge and Campsite / Babwata Nationalpark

Wir fahren über Shakawe zum Grenzübergang Mamuno Border Post, wo alles recht flott geht und sind wieder in Namibia, in der Mahango Core Area des Babwata Nationalparks. Fahren allerdings zuerst zur Lodge, checken ein und schauen uns alles an. Sehr gepflegt. Von der südafrikanischen Besitzerin bekomme ich Grapefruits, Papaya und Passionsfrüchte sowie Chilis geschenkt, die richtig gut schmecken und im eigenen Garten angebaut wurden.

Am Nachmittag dann Game Drive in der Mahango Core Area mit etwas stressiger Rückfahrt, denn wir haben uns zum Abendessen angemeldet. Schnelle Dusche und los geht’s zu Fisch und Steak.

Das Werk der Elefanten hier im Park

Mudumu Nationalpark Caprivi

Kurz nach 8 geht’s los ostwärts nach Kongola, ca. 200 km. Von dort nach Tank- und Verpflegungsstopp weiter zum Mudumu Headquarter, wo wir Glück haben und Camp Site 3 und 2 für zwei Nächte bekommen. Wir kämpfen uns durch den Sand und genießen dann in vollen Zügen die Aussicht auf den Kwando River. Am Abend nähern sich die Hippos und steigen nicht weit entfernt aus dem Wasser. Wir grillen Fleisch und backen Brot bis wir vor den Moskitos ins Auto flüchten.

Mudumu 2

Über den Ort Lyanshulu geht’s zurück auf die Teerstraße

Sharwimbo Campsite

Ndhovu Lodge and Campsite

Zwei relaxte Tage im Sharwimbo Camp liegen hinter uns. Wir haben alles gewaschen was zu waschen war, Brot gebacken und die Sonnenuntergänge genossen und sind nun unterwegs Richtung Divundu zur deutschen Nobellodge Ndovu.

Wir bekommen die große Camp Site an der River front und es ist fantastisch.  Große Elefantenherden, Büffelherden, Hippos, Wasserböcke, Impalas und Warzenschweine tummeln sich am gegenüber liegenden Ufer. Abends gönnen wir uns ein Essen – es gibt Zebralasagne, Salat und selbstgemachtes Schokoladeneis. Ausklingen lassen wir den Abend am Lagerfeuer, wo die Hippos, als wären sie dazu dressiert, ihre Mäuler aufsperren und uns begeistern.

Mahangu Safari Lodge

Wir hatten leider nur eine Nacht in der Nhdovu Lodge auf der Camp Site bekommen und wechseln nun zum Nachbarn. Hier gibt es denselben schönen Blick auf den Fluss.

Nebel am Morgen

River Dance Lodge

Sicher eine der schönsten Camp Sites im Caprivi unter Schweizer Führung. Hier darf ich meinen 60. Geburtstag feiern.

Samsitu Campsite in Rundu

Geblickt wird auf Angola

Wir sind nun bereits auf der Rückfahrt Richtung Windhoek. Unser letzter Tag am Okavango bevor es morgen Richtung Süden geht zur Fiume Lodge and Campsite bei Grootfontein.

Fiume Campsite

Wewelsburg Camp Site

Unsere letzte Station bevor es zurück nach Elisenheim geht. Wir bekommen hier frische Eier und natürlich gibt es dann Pfannkuchen.

Und wieder einmal sind acht Wochen wie im Flug vergangen. Wir hatten tolle Erlebnisse, viele Tiersichtungen (wenn auch keine Löwen – die finden eher uns wie wir sie) und ich bin in eine neue Dekade gerutscht.

In Elisenheim bereiten wir nun das Auto zur wohlverdienten Ruhe vor, genießen die Schnitzel in Farmers kitchen und freuen uns bereits auf das nächste Mal.

Namibia mit der Familie im August/September 2021

In Windhoek auf der Farm Elisenheim angekommen sind Bastelarbeiten am Toyota angesagt. Er bekommt die Solaranlage des Isuzu verpasst und wird vorbereitet für 7 Wochen Abenteuer. Nach drei Tagen sind wir startbereit.

Wanderung zur Berghütte
Am Damm, der Wasserversorgung der Farm

Roys Camp

Auf dem langen Weg in den Caprivistreifen über Okakarara-Coblenz campieren wir in Roys Camp, das wie so viele Camps liebevoll gestaltet ist .

Die ersten Tierbilder werden geschossen
Mobiles anderer Art

Caprivistreifen

White Sands Camp

Über Rundu-Divundu gelangen wir zum wunderschönen White Sands Camp und gönnen uns die Luxury Campsite mit Blick auf den Fluss.

Am nächsten Tag geht´s in den Babwata Nationalpark in die Buffalo Core Area auf Gamedrive.

Hier wird die Buffalo Core Area ihrem Namen gerecht.
Picknick mit Löwensichtung

Mudumu Nationalpark

Über Kongola fahren wir weiter zum Mudumu Nationalpark, wo wir für eine Nacht auf der Campsite No. 1 campieren.

Wir teilen uns den Platz mit einer Pavianfamilie, die zum Glück recht friedlich war.

Wir genießen den ganzen Tag die Tierwelt mit Säbelantilopen, Elefanten, Kudus, Büffeln…. und kämpfen uns durch Tiefsand zur Campsite 3, die eindeutig die schönere ist.

Nkasa Rupara Nationalpark

Die Strecke zum Nkasa Rupara Nationalpark ist zum Glück kurz und wir können zügig auf Pirschfahrt. Durch die starke Regenzeit sind weite Teile des Parks nicht befahrbar, wir freuen uns jedoch, dass dies für die Natur und Tierwelt Erholung bedeutet.

Community Camp des Nkasa Rupara, sehr schön am Fluss gelegen.
Frühstücksbrot aus dem Omnia

Mukolo Camp

Über Kongola, wo wir uns noch einmal mit Lebensmitteln versorgen, geht es weiter zum Mukolo Camp.

Hier lässt sich herrlich beim Sundowner Drink die Aussicht genießen…..
….und spazieren gehen
Aber auch lästige Arbeiten lassen sich hier in schöner Natur erledigen.

Bei einer Bootsfahrt lassen wir uns von der unglaublichen Kenntnis unseres Gastgebers über Flora und Fauna der Flusslandschaft des Cubango beeindrucken.

Babwata Nationalpark Mahango Core Area

Horseshoe nennt sich diese Flussbiegung.
Tiefsanderfahrung mit Elefanten in 30 m Entfernung
Nambwa Campsite im Babwata NP, ein traumhaft schönes Camp

Samsitu Restcamp

Zwei ereignisreiche abenteuerliche Tage im Nationalpark sind zu Ende. Wir fahren nach Rundu ins Samsitu Restcamp, direkt am Okavango gelegen.

Am gegenüber gelegenen Ufer vergnügen sich angolanische Jugendliche im Wasser, so können Max und Laura nicht widerstehen kurz einzutauchen.
Frühstück am Okavango

Baobab Camp auf dem Weg nach Etosha

Hier konnten wir nicht widerstehen.

Etosha Nationalpark

Am Lindequist Gate bemerkten wir, dass die Pumpe für den Zusatztank am Toyota nicht mehr funktioniert und mussten vom Isuzu Diesel abzapfen um nach Oshivelo (noch einmal 40 km nördlich) fahren zu können und die Tanks noch einmal zu befüllen, denn auch die Tankstelle in Etosha war zusammengebrochen. Aber dann….

Halali Campsite
Olifantsrus Campsite

Kaoko Bushlodge Kamanjab

Zwei Tage mit unglaublich vielen Tiersichtungen gehen zu Ende und wir machen uns auf den Weg nach Kamanjab, wo wir in der Kaoko Bushlodge campieren.

Krautsalat geht immer ,-)

Haisra Camp

Auf dem Weg zum Ganamub Flusstal übernachten wir im Haisra Camp, das definitiv zu einem unserer Lieblingscamps wird. Es liegt idyllisch und unter sehr freundlicher Leitung.

Über Sesfontain geht es Richtung Purros zum nördlichen Einstieg ins Ganamubflusstal.

Wildcamp im Ganamub

Über de Poort geht es ins Hoanibflusstal zu den Wüstenelefanten.

De Poort, die Engstelle ins Hoanibflusstal
Wüstenelefanten
…oooops
Vesperpause im Hoanib

Vom Hoanib geht es erneut Richtung Purros, diese Strecke im Sawurogab ist extrem steinig und so ist auch unser Nachtlager in steiniger Umgebung.

Purros

Hier ist tanken angesagt für einen stolzen Preis
Auf der Purros Community Campsite

Besuch im Himbadorf bei Purros

Gedenkstätte auf der Jan Joubert Koppie für denjenigen der viele Pads (gravelroads) im Kaokoveld angelegt hat
In der Regenzeit fließt hier manchmal etwas Wasser, ansonsten ist es abolut trocken
Die Hütte für den Vorrat
Laura testet die Ockerfarbe der Himba
Mit duftenden Hölzern wird für angenehme Gerüche in der Hütte gesorgt.
Handwerkskunst der Himba
Im Toyo ist Platz für alle
Manchester Bar und Kiosk in Purros

Von Purros geht es durch den Hoarusib Canyon und weiter auf der westlichsten Verbindungsstrecke, nahe der Grenze zum Skelleton Coast Park zurück zum Hoanib.

Nach der schönen Strecke am Hoarusib entlang folgt Wellblechpiste für 40 km.
Kameldorn im Reifen kurz vor dem Einstieg zurück in den Hoanib.

Hoanibflusslandschaft

Idyllischer Schlafplatz außerhalb des Flusstales

Palmwag

Himbafrauen, die ihren Schmuck verkaufen möchten

Wir übernachten auf der Urubes Uniab Campsite, die einem 74-jährigen Namibier gehört. Er möchte sie gerne an uns verkaufen, was wir dankend ablehnen. Wir besuchen ihn lieber einmal wieder.

Messum Crater

Unser nächstes Ziel ist der Atlantik und schließlich die Messum Kraterlandschaft. Am Springbokgate wo der Skelleton Coast Nationalpark beginnt, holen wir uns ein Permit, das nichts kostet, dennoch notwendig ist.

Skelleton Coast, windig und kalt
Schiffswrack Winston

Bei Mile 108 biegen wir ab zu den Messum Terraces und campieren am Kraterrand.

Welwitschia mirabilis

Auf dem Weg zur Spitzkoppe ist ein Stopp in Uis im Cactus Cafe angesagt. Hier gibt es herrliche Smoothies, Apple Pie, Carrot and Cheese Cakes und wir genießen es alle sehr.

Spitzkoppe

Campsite Bridge

Spitzkoppe aus der Ferne
Lauras erster Rock Shandy
Campsite an der Bridge
The Bridge

Die Menschen haben sehr gelitten unter dem ausgebliebenen Tourismus durch Corona. Vor der Coronapandemie kamen jedes Jahr 2 Millionen Touristen nach Namibia, während Corona im Jahr 2020 lediglich 2000. Das hat vielen große Probleme bereitet. Wir helfen mit Lebensmitteln aus und kaufen Mitbringsel für unsere Familien zuhause.

Aus Getränkedosen gebauter Verkaufsstand

Swakopmund, Camp Alte Brücke

Staub überall, wir nutzen das kühle Wetter und reinigen die Autos von innen.
Pizza bei Gabriele, die beste Pizza in Namibia
Aus alten Flip Flops hergestellte Tiere

Um diese Jahreszeit bleibt man nicht allzu lange in Swakopmund, es ist sehr feucht und kalt. Wir fahren weiter nach Windhoek, stellen auf dem Weg dahin fest, dass die Kupplung defekt ist und vereinbaren sofort einen Termin in der Werkstatt in Windhoek, denn bald treffen drei weitere Familienmitglieder ein und wollen im Toyota schlafen. So geht es zum Urban Camp in Klein Windhoek, wo es sich gut 3 Tage aushalten lässt.

Im Zelt gabs sogar eine Heizdecke 😉

….und dann war es soweit. Steffi, Daniel und Hanno treffen in Elisenheim ein.

Max und Laura schlafen ab jetzt im Dachzelt.
Wir genießen die Küche in Farmers Kitchen und freuen uns auf 10 gemeinsame Tage zu siebt.
Hanno hilft beim Brot backen
…und vergnügt sich mit Opa

Nun geht’s mit drei Autos ins Rooisand Camp

Sossus on foot bei Bushman

Wir machen alle zusammen eine Tour mit Bushman, der unglaubliche Kenntnisse über die Wüste hat.
Er zeigt uns den Bau einer Spinne in 30 cm Tiefe mithilfe eines Zahnarztspegels.

Sesriem, NWR Campsite

Ausflug zum Deadvlei
Hanno darf auf die Campsite fahren

Auf der Strecke nach Rehoboth zwischen Rietogg und Klein Aub liegt das Capricorn Camp, wo wir eine Nacht verbringen. Am nächsten Morgen geht es weiter zum Nauams Camp. Ein sehr schönes Camp.

Nauams Camp

Nun geht es schon wieder zurück nach Windhoek, wo wir Max und Laura verabschieden müssen. Wir sind nur noch zu fünft für die nächsten 10 Tage .

Omatozu Camp nördlich von Ojiwarongo

Überraschungsbesuch am Abend.

Etosha

Campsite Okaukuejo

Nach Etosha besuchen wir Freunde in Khorixas.

Spitzkoppe

Noch einmal genießen wir diese wunderbare Landschaft und die Felsformationen der Spitzkoppe mit Zwischenstopp in Uis im Cactus Cafe.

Die Beiden bekommen von Hanno zwei Autos geschenkt.

Swakopmund „Alte Brücke“

Sieben Wochen sind leider schon wieder vorbei. Unser Isuzu wird nun von Walvisbay aus zurück nach Deutschland verschifft für verschiedenste Instandhaltungsarbeiten .

Es war schön die Erlebnisse dieses Mal mit einem großen Teil der Familie zusammen erleben zu können.

Namibia im Dezember 2020 und Januar 2021, Teil 2

zum ersten Teil des Beitrags geht´s hier lang.

Über Solitaire ins Hauchab Fontain Camp

Tanken in Solitaire. Und natürlich die leckeren Zimtschnecken aus der dortigen Bäckerei mitnehmen.
Riesenzucchini aus dem Wüstengarten der Sossus on foot Farm.
…und weiter geht´s über Maltahöhe zur Lapa Lange Farm bei Mariental.
In Mariental verdichten sich die Wolken, hier hat es in den letzten Tagen schon heftig geregnet. Nun kommt auch noch ein Sandsturm dazu.
Glamping in Lapa Lange mit eigenem Gebäude für Dusche und Toilette.

Red Dune Camp bei Gochas

Eine gute Wahl für die Silvesternacht.

Die vielen Regengüsse sorgen für eine unglaubliche Vielfalt an Pflanzen und ausreichend Nahrung für die Tiere nach 8 Jahren Trockenheit.
Ein neugieriger Kudu beobachtet uns.

Mesosaurus Camp

Wir fahren über Koes, wo es guten Kaffee und Sandwiches gibt zum Mesosaurus Camp.

Webervogelnester können bis zu 1000 kg schwer werden. Interessantes bietet wikipedia hierzu
Man stößt immer wieder auf Spuren der deutschen Geschichte des Landes.
Gil, der freundliche Besitzer der Mesosaurus Campsite nimmt uns mit auf die Farm, wo er die Fossilien der Mesosaurier vorführt, die er durch Zufall bei Straßenbauarbeiten auf seiner Farm fand. Auch hierzu hat wikipedia Interessantes zu berichten.
Ein altes deutsches Bohrgerät steht auch noch auf seiner Farm.
Auf You Tube gibt es ein Video zur Demonstration der Singing Stones, wie Gil diese Dolormiten bezeichnet
Glücklicherweise stehen wir auf einer Sandinsel, denn am nächsten Morgen werden wir von Wasserläufen um uns herum überrascht. Ein Losfahren ist erst am Mittag möglich.
Die Pad war auf diesem Streckenabschnitt nicht befahrbar. Das Auto schlingert nur.
Wir dürfen in Straßennähe bei den Bungalows campen und haben ein trockenes Plätzchen, denn es regnet immer weiter.
Am Abend lässt der Regen nach und ein schöner Sonnenuntergang macht Hoffnung auf die Weiterfahrt am nächsten Tag.
Die Pad ist in schlechtem Zustand, aber befahrbar. Wir schaffen es bis Keetmanshop und von da geht es auf Teerstraße zum nächsten Camp.

Keetmanshop

…auch der Fish River führt viel Wasser und der neu gebaute Neckartaldamm, der größte in ganz Namibia, füllte sich im Laufe der nächsten Tage gänzlich.

Alter Kalkofen Campsite

Shackity City, die Wellblechhüttenstadt, wie die Campsite genannt wird. Im Hintergrund der Alte Kalkofen.
Der beste Pool in Namibia.

Die Lebenden Steine (Lithops)

Ein unglaublich interessantes und aufwändiges Unterfangen.
Zu dieser Sukkulentenart hat wikipedia Wissenswertes.
Pfiffige Konstruktion
Die Bahnstrecke nach Lüderitz.
Zur Freude aller fließt auch hier seit Jahren mal wieder das Gurib Rivier.
Gem Squash, auch hierzu gibt es weitere Informationen bei wikipedia.
Die ältesten Kalköfen sind 11.000 Jahre alt. Weitere Erläuterungen findet man hier.

Tiras Campsite

Auf der B4 bis kurz vor Aus auf Teerstraße.
…und weiter auf Sandpad.
Welchen Zweck Termitenhügel haben erläutert auch wikipedia.
Sundownerbier auf dem Aussichtsturm
Überall gehen Blüten auf, es ist eine Freude dies mitzuerleben.

Namtib Campsite

Hier werden doch tatsächlich original schwäbische Spätzle verkauft.
Lieber nicht reintreten.
Ein niemals langweilig werdendes Schauspiel, der Sonnenuntergang.

Über Betta zum Namib Rand Family Hideout

Hier muss Idefix mal wieder ein Fahrzeug retten. Ein Wohnmobil hat sich im Sand festgefahren.
Tore öffnen und schließen gehört zum Alltag in Namibia.
…das sind diese lustigen Tok Tokkie Käfer, unglaublich flink und jederzeit kampfbereit.
Inmitten von Dünen ein traumhaftes Camp.
Selbstverständlich darf eine Dünenfahrt nicht fehlen.

Unser nächstes Ziel ist Sesriem. Wir möchten uns Sossusvlei mal ohne Touristenströme ansehen. Doch es kommt anders als wir denken.

Auf der Weiterfahrt staunen wir über diese prachtvollen Wüstenlilien.
Im einem Moment sieht es noch so aus…
….und im nächsten Moment so.
Und dann ging gar nichts mehr. Etwa 2 km vor Sesriem fließt das Tsauchab Rivier, wo sonst die Pad lang läuft.
Am Nachmittag kommt noch einmal ein heftiger Regenschauer mit Sturm. So campen wir am Fluss und harren der Dinge.
….und zur großen Freude genießen wir neue Bekanntschaften, ein Sundownerbier und natürlich den Sonnenuntergang selbst.

Und am nächsten Morgen fahren wir alle einfach durch den Fluss durch und gemeinsam nach Sesriem und ins Sossusvlei.

Hier stehen in normalen Zeiten unendlich viele Fahrzeug um Luft aus den Reifen zu lassen für die Fahrt über die Sandpiste zum Deadvlei. Diese Piste ist nun ein Fluss.
Es ist einfach unfassbar.
Wir campen alle zusammen auf der NWR Campsite.

Und weil es so schön ist, fahren wir auch noch zum nächsten Camp gemeinsam.

Kuiseb Canyon. Hier klettert man sonst im Trockenen. Wie schön, den Canyon fließend zu sehen.
Am Tsondab Rivier ist Schluss, hier ist kein Durchkommen. Vor kurzer Zeit hat es hier einen Mietwagen weggespült. Dieses Risiko will keiner von uns eingehen.
No, no!
Ein Blick in die Karte zeigt, es gibt eine Umfahrung.
…und siehe da eine Brücke

Da uns die Strecke zum Sossus on foot über Solitaire führt, ein Knotenpunkt hier im Süden mit Bäckerei, steht für alle fest: Keine Weiterfahrt ohne Apfelkuchen.

Sossus on foot

Hier trennen sich unsere Wege wieder, wir fahren weiter zur Rooisand Gamefarm.

Rooisand Gamefarm

Auf Farmtour
Teufelskralle
Hyänenspuren und…
…Leopardenspuren.
Quarzsteine finden sich überall auf der Farm.

Alte Brücke Swakopmund

…und wen treffen wir hier wieder?

Es geht an der Küste weiter nach Norden zur Seehundkolonie am Cape Cross.

Cape Cross Seal Colony

Tausende Seehunde mit unzähligen Jungtieren, allerdings auch vielen Kadavern und ein Gestank der unbeschreiblich ist.
Hier in gutem Abstand zur Kolonie der Seehunde lässt es sich auf der Campsite gut durchatmen und den Geruch abduschen.

Bis Mile 108 geht es weiter nach Norden, hier biegen wir landeinwärts auf die D 2303 nordwestlich zum Brandberg ab. Die Strecke ist unglaublich schön und die vielen Welwetschias, die hier seit Jahren bei Trockenheit ausharrten, sind kurz vor der Blüte. Ich kann nicht genug davon haben.

Etwa 30 km vor dem Abzweig Richtung Uis passieren wir ein Schild „Elephant in stone“ und machen Halt. Es verbirgt sich hier sogar eine Campsite, die allerdings sehr rustikal ist. Das Wasser muss hier her gebracht werden aus Uis. Wir schauen uns den Steinelefanten noch an und müssen 60 ND dafür zahlen, fahren dann weiter zum Cactus Camp in Uis.

Cactus Coffee and Tea Garden in Uis

Sehr zu empfehlen der Apple Pie und Cheese Cake.

Omukutu Mountain Camp

Schon die Zufahrt zum Mountaincamp durch die Erongoberge ist wunderschön und vor allem so grün.
Die Piste zum Bergcamp ist steinig und es gibt einige Flussdurchfahrten.
Interessante Käfer gibt es hier oben.
Label der Eierpackung